Die Bundesregierung will den Bevölkerungsschutz in Deutschland deutlich ausbauen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kündigte bei einem Besuch des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn umfangreiche Investitionen in Ausstattung, Ausbildung und Vernetzung der Sicherheits- und Rettungskräfte an.

Hintergrund sei die veränderte Sicherheitslage in Europa. Deutschland sei zunehmend von hybriden Bedrohungen betroffen, etwa durch Cyberangriffe oder Drohnenvorfälle. Deshalb müsse insbesondere die zivile Verteidigung gestärkt werden, so Dobrindt.

Im Rahmen eines neuen „Pakts für den Bevölkerungsschutz“ sollen bis 2029 rund zehn Milliarden Euro investiert werden. Der Pakt soll ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte, Ausbildung sowie technische Ausstattung bündeln und enger mit den Planungen des Verteidigungsministeriums verzahnt werden.

Auch das BBK selbst soll ausgebaut werden. Die Zahl der Mitarbeitenden sowie das Budget der Behörde sollen in den kommenden Jahren deutlich steigen. Bereits am 20. Mai will das Innenministerium weitere Einsatzfahrzeuge übergeben und den neuen Bevölkerungsschutz-Pakt offiziell vorstellen.

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(Bildquelle: KI-generiert)