Vom 1. bis 6. Juni 2026 präsentiert sich das Technische Hilfswerk (THW) auf der Fachmesse Interschutz in Hannover als moderne Einsatzorganisation des Bundes mit einem klaren Fokus auf die Zukunft des Zivil- und Katastrophenschutzes. Unter dem Motto „Zukunft im Blick“ zeigt das THW in mehreren thematischen Schwerpunktbereichen, wie neue Technologien, moderne Ausstattung und innovative Forschungsprojekte die Einsatzfähigkeit im Bevölkerungsschutz stärken sollen.
Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen unter anderem neue Fahrzeuge und technische Spezialausstattung, deren Beschaffung durch Mittel aus dem „Pakt für den Bevölkerungsschutz“ ermöglicht wird. Dazu zählt beispielsweise ein neuer geländegängiger Unimog mit Ladekran, der künftig bei Einsätzen in schwierigem Gelände und bei Hochwasserlagen eingesetzt werden soll. Zudem präsentiert das THW seine erste Mobile Atemschutzübungsstrecke (MOBAS), mit der ehrenamtliche Einsatzkräfte ortsnah trainieren können. Auch aktuelle Forschungsprojekte werden vorgestellt – darunter das gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelte Robotersystem ROMATRIS, das Einsatzkräfte beim Transport schwerer Lasten unterstützen und Einsätze sicherer machen soll.
Darüber hinaus zeigt das THW, wie Erfahrungen aus internationalen Einsätzen in die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes einfließen. So werden auf der Messe unter anderem Erkenntnisse aus dem Ukraine-Einsatz vorgestellt, der seit 2022 den größten Logistikeinsatz in der Geschichte des THW darstellt. Ergänzt wird der Messeauftritt durch Einblicke in das THW-Bauprogramm, mit dem in den kommenden Jahren bundesweit neue Liegenschaften für rund 200 Ortsverbände entstehen sollen. Neben dem THW selbst präsentieren sich auf der Interschutz außerdem die Stiftung THW, die THW-Bundesvereinigung e. V. sowie die THW-Jugend e. V..
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(Bildquelle: THW)

