Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal sieht der Geograph Thomas Roggenkamp (Universität Bonn) Deutschland insbesondere bei der Vorbereitung auf extreme Hochwasserereignisse noch im Rückstand. Angesichts des Klimawandels seien Starkregen und außergewöhnliche Hochwasser künftig häufiger zu erwarten.
Neben technischen Maßnahmen wie Rückhaltebecken betont Roggenkamp die Bedeutung von Frühwarnsystemen und einer guten Vorbereitung der Bevölkerung. Die Erfahrungen aus dem Ahrtal seien auch für andere Mittelgebirgsregionen in Deutschland relevant, die ähnliche Voraussetzungen für Sturzfluten und schnelle Hochwasser aufweisen.
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