Unter dem Titel „Heiße Zeiten, hohe Risiken: Datenbasierte Ansätze in der Klimaanpassung“ zeigen Priv.-Doz. Dr. Sina Keller, Dr. Susanne Benz und Svea Krikau in der zehnten Session der DKKV-CEDIM-Lunchtalk-Reihe, wie Fernerkundung und datenbasierte Methoden zur Analyse urbaner Hitzebelastung beitragen können und weshalb belastbare, räumlich differenzierte Daten eine zentrale Voraussetzung für wirksame Klimaanpassungsstrategien sind. Angesichts steigender Temperaturen und zunehmender Hitzewellen wird deutlich, dass insbesondere dicht bebaute Städte vor erheblichen Herausforderungen stehen und innovative, datengetriebene Ansätze benötigen.
Der Lunchtalk verdeutlicht, wie satellitengestützte Umweltinformationen, Geodaten und Methoden des maschinellen Lernens kombiniert werden können, um Temperaturmuster systematisch zu analysieren, urbane Wärmeinseln zu identifizieren und ihre Entwicklung über die Zeit nachzuverfolgen. Anhand aktueller Forschungsarbeiten wird aufgezeigt, wie die Verknüpfung von Fernerkundung, Geoinformatik und Künstlicher Intelligenz die Grundlage für belastbare und zukunftsfähige Strategien zur klimaresilienten Stadtentwicklung bildet.
Priv.-Doz. Dr. Sina Keller leitet eine Forschungsgruppe am Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung (IPF) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und arbeitet zu maschinellem Lernen in der Fernerkundung und georäumlicher Datenanalyse. Dr. Susanne Benz ist Freigeist-Fellow und Leiterin der Nachwuchsgruppe „Geoinformatics for Climate Resilient Urban Systems“ (GRUSS) am KIT mit Forschungsschwerpunkten unter anderem auf urbaner Hitzebelastung und Umweltgerechtigkeit. Svea Krikau ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am IPF und forscht zur Analyse von Fernerkundungsdaten mittels maschinellen Lernens zur Bestimmung urbaner Umweltparameter.
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(Bildquelle: DKKV)

