Anhaltende und teils außergewöhnlich intensive Monsunregen haben in Teilen Indiens, Pakistans und Afghanistans zu schweren Überschwemmungen und Sturzfluten geführt. Allein in dieser Woche kamen nach offiziellen Angaben mindestens 82 Menschen ums Leben. Besonders betroffen ist der indische Bundesstaat Assam, wo zahlreiche Flüsse über die Ufer traten und weite Landesteile überfluteten. Auch in Pakistan und Afghanistan verursachten die Wassermassen erhebliche Schäden an Wohnhäusern, Straßen, Brücken sowie landwirtschaftlichen Flächen.

Die Überschwemmungen zwangen Tausende Menschen zur Evakuierung und beeinträchtigen die Versorgung zahlreicher Gemeinden. Straßen und Brücken wurden zerstört oder unpassierbar, wodurch Rettungs- und Hilfseinsätze sowie die Bereitstellung von Hilfsgütern erschwert werden. Neben den unmittelbaren Schäden an der Infrastruktur sind auch die Landwirtschaft und die Lebensgrundlagen vieler Menschen erheblich betroffen.

Meteorologische Behörden warnen weiterhin vor anhaltenden Niederschlägen, die das Risiko weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche erhöhen.

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(Bildquelle: Unsplash)