Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat bei einem Besuch in der Zentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach das neue KI-gestützte globale Wettervorhersagemodell AICON offiziell in Betrieb genommen. AICON nutzt Methoden der Künstlichen Intelligenz, um insbesondere Temperatur, Wind und Niederschlag schneller und präziser vorherzusagen. Für die ersten drei Tage liefert das Modell im Drei-Stunden-Takt Prognosen und ergänzt damit das etablierte numerische Vorhersagesystem ICON.
Im Deutschen Meteorologischen Rechenzentrum informierte sich der Minister über die technischen Voraussetzungen moderner Wettervorhersage. Hohe Rechenkapazitäten sind Grundlage für genaue Prognosen und Warnungen. Mit zusätzlichen Investitionen in Hochleistungsrechner sollen künftig sowohl KI-Modelle als auch physikalisch basierte Modelle weiter verbessert werden.
In der Vorhersage- und Beratungszentrale sowie im KI-Zentrum des DWD stand zudem im Fokus, wie KI-Verfahren die Risikoerkennung, die Erstellung von Standardprodukten und die Beratung etwa für Katastrophenschutz, Land-, Luft- und Seeverkehr unterstützen können. Die meteorologische Expertise bleibt dabei weiterhin zentraler Bestandteil der Entscheidungsprozesse.
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