Die Nationale Plattform Resilienz hat ihre Januar-Ausgabe 2026 veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen rund um die Umsetzung der Deutschen Resilienzstrategie, neue Formate für den Austausch innerhalb der Plattform sowie internationale und fachliche Impulse zur Stärkung der Katastrophenvorsorge.
Besonders hervorzuheben ist der neue Bericht der Nationalen Plattform Resilienz zur Bewertung der bisherigen Umsetzung der Resilienzstrategie. Der Bericht analysiert Fortschritte seit 2022, benennt bestehende Defizite – etwa bei Koordination und Führungsverantwortung – und formuliert Empfehlungen für die weitere Stärkung von Vorsorge und Resilienz in Deutschland.
Auch international rücken wichtige Termine in den Fokus: Für 2027 ist die Regional Platform for Disaster Risk Reduction für Europa und Zentralasien in Rumänien angekündigt. 2028 folgt die Global Platform for Disaster Risk Reduction in Doha, Katar. Beide Konferenzen sind zentrale Meilensteine zur Weiterentwicklung des Sendai-Rahmenwerks und zur internationalen Vernetzung von Akteur:innen im Bereich Katastrophenvorsorge und Resilienz.
Neue Risikodaten liefert zudem der aktuelle Naturkatastrophenbericht der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft. Demnach verursachten Naturkatastrophen im Jahr 2025 weltweit Schäden in Höhe von rund 368 Milliarden US-Dollar, wovon etwa 108 Milliarden US-Dollar versichert waren. 92 Prozent der Schäden entfielen auf Wetterkatastrophen – ein deutliches Signal für die wachsende Bedeutung von Klimaanpassung und Vorsorgemaßnahmen.
Ergänzt wird der Newsletter durch Hinweise auf neue Formate wie das „NP Resilienz Blitzlicht“, fachliche Empfehlungen aus dem Akteursnetzwerk sowie aktuelle Publikationen, unter anderem zur wirtschaftlichen Bedeutung von Investitionen in Katastrophenvorsorge und Resilienz.
(Bildquelle: KI-Generiert)

