Das Informations- und Vernetzungsportal KatRiMa.de veröffentlicht mit dem Newsletter der Nationalen Plattform zur Stärkung der Resilienz regelmäßig aktuelle Informationen rund um Resilienz, Katastrophenvorsorge und Risikomanagement. Die Ausgabe für Juli 2026 bündelt zahlreiche Entwicklungen, Projekte und Veröffentlichungen aus diesem Themenfeld.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Nationalen Plattform Resilienz und ihrer weiteren Umsetzung. Der Newsletter berichtet unter anderem über die fünfte Sitzung des Umsetzungsbeirats, bei der Fragen zum Monitoring von Resilienz und zur Weiterentwicklung der Nationalen Plattform diskutiert wurden. Außerdem wird das Zukünftelabor „Wie leben wir inklusives Katastrophenrisikomanagement im Jahr 2045?“ vorgestellt, das sich mit der Frage beschäftigte, wie Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe bereits in der Vorsorge und im Katastrophenrisikomanagement berücksichtigt werden können.

Auch die kommunale Krisenvorsorge nimmt einen wichtigen Stellenwert ein. Vorgestellt werden neue Arbeitshilfen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur zivilen Verteidigung in Kommunen. Diese sollen Kommunen unter anderem dabei unterstützen, mögliche Krisen- und Verteidigungsszenarien systematisch zu analysieren, Kritische Infrastrukturen und vorhandene Ressourcen zu erfassen und die eigene Vorsorgeplanung weiterzuentwickeln.

Darüber hinaus greift die Juli-Ausgabe die Forderung des Bundesrates nach einer stärkeren Verzahnung bestehender Resilienz- und Sicherheitsstrategien auf. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie verschiedene Strategien und Maßnahmen – unter anderem die Deutsche Resilienzstrategie, die Nationale Sicherheitsstrategie und die Nationale KRITIS-Resilienzstrategie – stärker miteinander verbunden werden können.

Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Lehren aus der Flutkatastrophe von 2021, der Bedeutung von Nachbarschaft, Ehrenamt und sozialem Zusammenhalt für einen krisenfesten Bevölkerungsschutz sowie mit der Entwicklung eines inklusiven und barrierefreien Katastrophenschutzes. Ergänzend werden neue Publikationen zur Krisenvorsorge in ländlichen Räumen und Ansätze für ein integriertes Risikomanagement zum Schutz des baukulturellen Erbes vorgestellt.

Auch die Verbindung von Klimawandel, Gesundheit und Selbsthilfe wird thematisiert. Eine neue Broschüre der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe zeigt gesundheitliche Auswirkungen des Klimawandels auf und gibt Hinweise darauf, wie sich Menschen und Selbsthilfeorganisationen auf klimabedingte Belastungen vorbereiten können.

Darüber hinaus informiert der Newsletter über den International Day for Disaster Risk Reduction am 13. Oktober 2026. Unter dem diesjährigen Motto „Resilience Starts at Home“ soll die Bedeutung von Haushalten und Gemeinschaften für Vorsorge und Resilienz stärker in den Mittelpunkt gerückt werden.

Mit den zahlreichen Beiträgen bietet der aktuelle KatRiMa-Newsletter damit einen breiten Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Resilienzarbeit – von kommunaler Krisenvorsorge und ziviler Verteidigung über Inklusion und Klimaanpassung bis hin zu Bildung, Selbsthilfe und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

(Bildquelle: KatRiMa)