Das Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission hat seinen aktuellen Bericht „Drought in Europe – July 2026“ veröffentlicht. Darin wird eine Verschärfung der Dürrebedingungen insbesondere in Mittel- und Osteuropa festgestellt. Auch in Westeuropa haben sich die Bedingungen in einigen Regionen verschlechtert.

Als wesentliche Ursache nennt der Bericht anhaltende Niederschlagsdefizite. Verstärkt werden die Auswirkungen durch überdurchschnittliche Temperaturen und ausgeprägte Hitzewellen. In mehreren Regionen liegen sowohl die Bodenfeuchte als auch die Abflussmengen der Flüsse unter den für die Jahreszeit üblichen Werten.

Die Kombination aus Hitze und Wasserstress wirkt sich bereits auf die Vegetation und landwirtschaftliche Kulturen aus. Entsprechend werden Auswirkungen auf die Ernteerträge erwartet. Für die kommenden Monate prognostiziert das JRC zudem ein Nord-Süd-Gefälle: Während für weite Teile Mittel- und Nordeuropas trockenere Bedingungen erwartet werden, könnten die Mittelmeerregionen überdurchschnittlich feucht ausfallen.

Der Bericht basiert unter anderem auf Daten des Copernicus Drought Observatory und betrachtet neben den Dürrebedingungen auch deren Auswirkungen sowie weitere klimatische und meteorologische Einflussfaktoren.

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Den gesamten Bericht finden Sie hier.

(Bildquelle: Unspash)