Heute ist der Welt-Erste-Hilfe-Tag. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), institutionelles Mitglied des DKKV nimmt den Aktionstag in diesem Jahr zum Anlass, gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz (JRK) für eine stärkere Verankerung von Gesundheits- und Krisenkompetenz in Schulen zu werben.

Dabei geht es um mehr als das Erlernen einzelner Erste-Hilfe-Maßnahmen. Kinder und Jugendliche sollen ein grundlegendes Verständnis dafür entwickeln, wie sie in Notfällen, Krisen und Katastrophen richtig handeln können. Wissen über Erste Hilfe und Wiederbelebung soll dabei ebenso vermittelt werden wie Gesundheitskompetenz und Resilienz im Sinne von Krisen- und Katastrophenvorsorge.

Ein solcher Kompetenzerwerb kann dazu beitragen, dass junge Menschen auch in ungewohnten oder belastenden Situationen handlungsfähig bleiben. Gleichzeitig können Erste-Hilfe-Wissen und die Auseinandersetzung mit Krisen Selbstwirksamkeit, Verantwortungsbewusstsein, Empathie und Zivilcourage stärken. Das DRK und das JRK setzen sich deshalb dafür ein, entsprechende Kompetenzen dauerhaft im schulischen Bildungssystem zu verankern.

Aus Sicht des DRK soll jedes Kind während seiner Schulzeit verbindliche Kompetenzen in Erster Hilfe, insbesondere Laienreanimation, Gesundheitskompetenz sowie Resilienz und Krisen- und Katastrophenvorsorge erwerben. Diese Inhalte sollen in die bestehenden schulischen Strukturen integriert und in den Bildungsplänen der Länder berücksichtigt werden.

Das Positionsschreiben des DRK und JRK finden Sie hier.

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(Bildquelle: Unplash)