Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts „HoWas2021 – Governance und Kommunikation im Krisenfall des Hochwasserereignisses im Juli 2021“ untersucht die Katastrophenforschungsstelle (KFS) der Freien Universität Berlin die Bevölkerungsschutzgovernance im Kontext der Starkregen- und Hochwasserereignisse.
Das Teilvorhaben der KFS basiert auf Expert:inneninterviews sowie Interviews mit Betroffenen und wird im Zeitraum von Dezember 2021 bis Mai 2023 durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgt fortlaufend. Befragt werden Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes sowie betroffene Personen aus den Hochwasserregionen. Eine Beteiligung an qualitativen Interviews ist möglich.
Ziel des Gesamtprojekts ist es, Risikovorhersagen, Krisenkommunikation und Katastrophenmanagement bei Extremwetterereignissen zu verbessern. Neben der KFS sind die RWTH Aachen (Koordination), die Universität Siegen, die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und die Universität Potsdam beteiligt. Das Projekt wird zudem durch Praxispartner wie BBK, THW, DWD, LANUV NRW, den Wasserverband Eifel-Rur sowie die Emschergenossenschaft/Lippeverband unterstützt.
Die KFS analysiert im Projektverlauf die verschiedenen Phasen der Katastrophenbewältigung, mit einem besonderen Fokus auf Bevölkerungsschutzorganisationen und längerfristige Wiederaufbauprozesse in den betroffenen Regionen.
Ansprechpartnerin: cordula.dittmer@fu-berlin.de

