Wie können digitale Lösungen dazu beitragen, unsere Gesellschaft widerstandsfähiger gegenüber Krisen und Katastrophen zu machen? Mit dieser zentralen Frage beschäftigte sich der Feuerwehr Hackathon 2026 in München. Über 150 Teilnehmende aus unterschiedlichsten Disziplinen arbeiteten in interdisziplinären Teams daran, innerhalb von 24 Stunden innovative Ansätze für aktuelle Herausforderungen im Bevölkerungsschutz und in der zivilen Verteidigung zu entwickeln.
Im Mittelpunkt standen praxisnahe „Challenges“, die reale Problemstellungen aus dem Einsatzgeschehen adressierten – von der besseren Koordination medizinischer Kapazitäten bis hin zur Nutzung von Sensordaten oder der Analyse von Informationsströmen in Krisensituationen. Unterstützt wurden die Teams von Expertinnen und Experten aus Feuerwehr, Wissenschaft und Wirtschaft, wodurch ein direkter Transfer von Fachwissen in die Lösungsentwicklung möglich wurde.
Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll das Potenzial interdisziplinärer Zusammenarbeit: Es entstanden Prototypen und Konzepte, die beispielsweise Schutzräume kartieren, Einsatzdaten automatisiert auswerten oder Lagebilder aus verschiedenen Datenquellen in Echtzeit zusammenführen können. Auch analoge Ansätze – etwa die Umnutzung von Bussen zu mobilen Versorgungsstationen – wurden vor Ort getestet und weiterentwickelt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
(Bildquelle: Pixabay)

