Im Rahmen des EU-geförderten Projekts 3IRDM nahm das DKKV an einem Zukünftelabor (Futures Literacy Lab) zum Thema „Wie leben wir inklusives Katastrophenrisikomanagement 2045?“ teil. Die Veranstaltung bot Raum, um gemeinsam unterschiedliche Zukunftsszenarien zu entwickeln und neue Perspektiven auf die Gestaltung eines inklusiven und resilienten Katastrophenrisikomanagements zu eröffnen.

Im Rahmen des Zukünftelabors wurden bestehende Annahmen über Schutz, Verantwortung, Teilhabe und Handlungsfähigkeit hinterfragt und mögliche Zukunftsbilder diskutiert. Der Ansatz der Futures Literacy unterstützt dabei, verschiedene Zukünfte sichtbar und erfahrbar zu machen und sie für strategische Entscheidungsprozesse nutzbar zu machen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Vielfalt menschlicher Fähigkeiten und Lebensrealitäten künftig von Beginn an in Strukturen, Prozesse und Entscheidungen des Katastrophenrisikomanagements einbezogen werden kann.

Veranstaltet wurde das Zukünftelabor vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Nationalen Kontaktstelle für die Deutsche Resilienzstrategie und das Sendai-Rahmenwerk (NKS). Der Zukunftsraum wurde von ma ma Interactive System Design auf Grundlage von Ansätzen der designbasierten Zukunftsforschung, Futures Literacy und Design Futuring konzipiert und gestaltet.

Mit seiner Teilnahme brachte das DKKV seine Expertise in den fachlichen Austausch ein und setzte im Rahmen des Projekts 3IRDM einen weiteren Impuls für die Weiterentwicklung eines inklusiven und zukunftsorientierten Katastrophenrisikomanagements.

(Bildquelle: BBK)