Anlässlich des Internationalen Tages der Jugend am 12. August stellt das Technische Hilfswerk (THW) die Bedeutung der Jugendarbeit für die Zukunft des Bevölkerungsschutzes heraus. In der THW-Jugend engagieren sich bundesweit rund 18.500 Kinder und Jugendliche in etwa 660 Ortsjugenden. Dort lernen sie bereits früh technische Fähigkeiten sowie Grundlagen des Zivil- und Katastrophenschutzes. Gleichzeitig stehen Teamarbeit, Hilfsbereitschaft und gesellschaftlicher Zusammenhalt im Mittelpunkt.

Die Nachwuchsarbeit des THW verbindet dabei praktische Ausbildung mit gemeinschaftlichen Aktivitäten. Neben den Angeboten in den Ortsjugenden bieten beispielsweise Landesjugendlager Workshops, Ausflüge und weitere Aktionen, bei denen Wissen über den Bevölkerungsschutz altersgerecht und spielerisch vermittelt wird. So erhalten junge Menschen die Möglichkeit, sich früh mit den Aufgaben und Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements auseinanderzusetzen.

Für das THW ist die Jugendarbeit damit mehr als reine Nachwuchsgewinnung. Angesichts zunehmender Anforderungen an den Bevölkerungsschutz kommt der langfristigen Sicherung ehrenamtlicher Strukturen eine zentrale Bedeutung zu. Die Jugendgruppen schaffen frühzeitig Berührungspunkte mit dem Ehrenamt und können damit dazu beitragen, junge Menschen für eine spätere Mitarbeit im Bevölkerungsschutz zu gewinnen.

THW-Präsidentin Sabine Lackner betont zugleich, dass junge Helferinnen und Helfer nicht nur als zukünftige Einsatzkräfte betrachtet werden sollten. Ihre Wünsche und Bedürfnisse müssten ernst genommen und ihre Perspektiven in die Weiterentwicklung des Ehrenamts einbezogen werden.

Die Pressemitteilung des THW macht damit deutlich: Bevölkerungsschutz beginnt nicht erst im Einsatzfall – sondern bereits bei der Vermittlung von Wissen, Verantwortung und Gemeinschaft an die nächste Generation.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.

(Bildquelle: THW)