Am 30. Juli 2026 fand der DKKV-Lunchtalk zum Thema „Naturwissenschaftliche Perspektiven auf CBRN-Gefahren“ statt. Gemeinsam mit Oliver Meisenberg, Fachgebietsleiter beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und Bundesvorsitzender des Verbandes der Arbeitsgemeinschaft der Helfer in den Regieeinheiten des Katastrophenschutzes in der Bundesrepublik Deutschland (ARKAT), wurden chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren aus naturwissenschaftlicher Sicht beleuchtet und zentrale Herausforderungen für den Bevölkerungsschutz diskutiert.
Zu Beginn gab Oliver Meisenberg einen Überblick über chemische, biologische, radiologische und nukleare (CBRN-)Gefahren sowie deren Bedeutung für den Bevölkerungsschutz. Anschließend stellte er verschiedene technische Möglichkeiten für eine realitätsnahe Ausbildung und Übung von Einsatzkräften vor. Dabei wurden sowohl der Einsatz von Realstoffen (Live Agent Training) als auch simulationsbasierte Ansätze sowie Virtual- und Mixed-Reality-Anwendungen diskutiert, die eine sichere und zugleich praxisnahe Vorbereitung auf CBRN-Lagen ermöglichen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung innovativer AC-Detektorchips, die Einsatzkräfte bei der Erkennung von Gefahrenstoffen unterstützen und so zu ihrem Schutz beitragen können. Darüber hinaus stellte Oliver Meisenberg den Qualifizierungsverbund Strahlenschutz vor, der den Wissens- und Kompetenzaufbau im Bereich des Strahlenschutzes fördert.
Wir bedanken uns herzlich bei Oliver Meisenberg für den spannenden Vortrag sowie bei allen Teilnehmenden für das große Interesse und den fachlichen Austausch.
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(Bildquelle DKKV)

