Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigte sich der April 2026 in Deutschland außergewöhnlich sonnig und niederschlagsarm. Verantwortlich waren langanhaltende Hochdruckphasen mit trockener Festlandsluft, die vielerorts für deutlich mehr Sonnenstunden als üblich sorgten. Gleichzeitig blieb der Regen in weiten Teilen des Landes aus, während nur einzelne Regionen im Nordosten und in der östlichen Mitte durchschnittliche Niederschlagsmengen verzeichneten.
Temperaturseitig präsentierte sich der Monat zweigeteilt: Während die Tage oft frühlingshaft mild bis stellenweise frühsommerlich warm waren, sorgten kühle Nächte für ein insgesamt moderates Temperaturmittel. Besonders zu Monatsbeginn traten verbreitet Nachtfröste auf, ehe die Temperaturen rasch anstiegen und regional Höchstwerte über 25 Grad erreicht wurden.
Die anhaltende Trockenheit setzte sich damit auch im April fort und verschärfte bestehende Niederschlagsdefizite aus dem Vormonat. Im bundesweiten Durchschnitt fiel weniger als die Hälfte der üblichen Regenmenge. Gleichzeitig wurde mit rund 245 Sonnenstunden ein deutlich überdurchschnittlicher Wert erreicht – ein weiterer Hinweis auf die zunehmende Häufung stabiler Hochdrucklagen im Frühjahr.
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(Bildquelle: unsplash)

