Wie kann der medizinische Bevölkerungsschutz in Deutschland zukunftsfest und resilient aufgestellt werden? Zunehmende Extremwetterereignisse, demografische Veränderungen, neue Krisenszenarien und wachsende Anforderungen an die Gesundheitsversorgung stellen die bestehenden Strukturen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig zeigen sich bei ehrenamtlichen Einsatzkräften, im Gesundheitswesen und im Katastrophenschutz wachsende Anforderungen und begrenzte Ressourcen. Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es, um den medizinischen Bevölkerungsschutz langfristig zu stärken?

Im zweiten gemeinsamen DKKV-DGKM WebTalk am 7. Oktober 2026 von 19:00 bis 20:30 Uhr diskutieren Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen, Katastrophenschutz und Wissenschaft über die Zukunft des medizinischen Bevölkerungsschutzes. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Stärkung von Ehrenamt und Personal, die Bedeutung von Ausbildung und Qualifikation, die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Katastrophenschutz sowie die Rolle von Bund, Ländern und Kommunen bei der Krisenvorsorge.

Mit dabei sind unter anderem PD Dr. med. Andreas Follmann, MHBA, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) und Leiter des AcuteCare InnovationHub an der Uniklinik RWTH Aachen, sowie Leon Eckert, MdB, Vorsitzender des Deutschen Komitees Katastrophenvorsorge (DKKV), Mitglied des Deutschen Bundestages und aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Eching. Weitere Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen, Katastrophenschutz und Wissenschaft ergänzen die Diskussion. Die kostenlose Online-Veranstaltung richtet sich an alle, die sich mit der Zukunft eines resilienten medizinischen Bevölkerungsschutzes beschäftigen. Zur Anmeldung geht es hier.