Wie können wir sicherstellen, dass Risikoinformationen vor, während und nach Krisen alle Menschen erreichen und verstanden werden? Extremwetterereignisse wie Hochwasser, Stürme und Hitzewellen nehmen europaweit zu. Dennoch stoßen vulnerable Gruppen – darunter ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Personen mit Migrationshintergrund – bei der Vorsorge, Beteiligung und dem Zugang zu Risikoinformationen weiterhin auf erhebliche Barrieren. Das Erasmus+-Projekt RESILIENT VOICES hat untersucht, wie die Perspektiven dieser Akteure besser in die Katastrophenvorsorge und Risikokommunikation integriert werden können.
In einem interaktiven, einstündigen WebTalk am 15. September 2026 von 11:00 bis 12:00 Uhr (CEST) präsentieren die Projektpartnerinnen Ronja Winkhardt-Enz (DKKV e. V.) und Elodie Gouhir (Auxilia / Groupe SOS) zentrale Ergebnisse aus Umfragen, Fokusgruppen und Pilotkommunen in Deutschland und Frankreich. Teilnehmende erwarten praxisnahe Einblicke in Best Practices der barrierefreien Risikokommunikation, erfolgreiche Ansätze für die Einbindung vor Ort sowie konkrete Empfehlungen für eine gestärkte Vorsorge für alle gesellschaftlichen Gruppen. Die kostenlose Online-Veranstaltung findet auf Englisch via Zoom statt und richtet sich an Akteure aus Zivil- und Katastrophenschutz, Kommunen, Sozialdienstleister, Wissenschaft, NGOs sowie alle Interessierten. Zur Anmeldung geht es hier.
(Bildquelle: DKKV)

