Rund 80 weibliche Führungskräfte des Technisches Hilfswerk (THW) kamen Ende April im Ausbildungszentrum in Neuhausen zusammen, um sich im Rahmen des bundesweiten Helferinnentags auszutauschen, weiterzubilden und zu vernetzen. Neben praxisnahen Übungen standen Workshops, Fachvorträge und gemeinsame Diskussionen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
THW-Präsidentin Sabine Lackner betonte die Bedeutung weiblicher Perspektiven für den Zivilschutz und hob hervor, dass Frauen das THW in vielfältigen Rollen stärken, von der Einsatzkoordination bis zur Arbeit mit schwerem Gerät. Gleichzeitig bietet der Helferinnentag einen geschützten Raum, um Erfahrungen zu teilen, Herausforderungen anzusprechen und neue Impulse für das eigene Engagement zu gewinnen.
Der Frauenanteil im THW ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, liegt aber weiterhin bei rund 18 Prozent. Veranstaltungen wie der Helferinnentag sollen dazu beitragen, Gleichstellung und Sichtbarkeit weiter zu fördern. Unter der Schirmherrschaft von Andrea Lindholz unterstreicht das THW damit sein Ziel, mehr Frauen für das Ehrenamt zu gewinnen und die Einsatzbereitschaft im Bevölkerungsschutz langfristig zu stärken.
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(Bildquelle: THW)

