Der Stockholm Junior Water Prize gilt als einer der weltweit wichtigsten Wettbewerbe für junge Forschende im Bereich Wasser. Jedes Jahr präsentieren Schülerinnen und Schüler aus mehr als 40 Ländern ihre Projekte zu globalen Wasserproblemen und treten im internationalen Finale in Stockholm gegeneinander an. Die Arbeiten werden von einer internationalen Jury aus Expertinnen und Experten bewertet, und die Preisverleihung findet traditionell während der World Water Week im Stockholmer Rathaus statt. Victoria, Crown Princess of Sweden überreicht dort den Preis persönlich an die Gewinnerinnen und Gewinner drei Tage vor der Verleihung des Stockholm Water Prize, des – inoffiziellen – „Wasser-Nobelpreises“. 

Den Stockholm Junior Water Prize 2025 gewannen die beiden jungen Deutschen Jana Spiller und Niklas Ruf vom Schülerforschungszentrum Ochsenhausen mit ihrem Projekt „WarnMe – Early Flood Warnings for Everybody“. Das System soll Gemeinden frühzeitig vor Überschwemmungen warnen, insbesondere an kleineren Flüssen und Bächen, für die häufig keine Messdaten existieren. Dafür entwickelten die beiden ein Netzwerk aus kostengünstigen Sensoren, die Wasserstände und Strömungen messen und die Daten in Echtzeit an einen Server senden. Erkennt das System eine mögliche Hochwassergefahr, werden Fachleute und Bevölkerung über eine App sofort informiert. Ziel ist ein einfach installierbares und skalierbares Frühwarnsystem, das besonders auch kleineren Gemeinden helfen kann, sich besser vor Starkregen und Überschwemmungen zu schützen.

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(Bildquelle: KI-generiert)