Das Frühjahr 2026 war in Deutschland außergewöhnlich mild, trocken und sonnig. Nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienst lag die Durchschnittstemperatur bei 9,9 Grad und damit deutlich über dem langjährigen Mittel. Damit dürfte die Jahreszeit zu den zehn mildesten Frühjahren seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 gehören.
Mit rund 126 Litern Niederschlag pro Quadratmeter fiel bundesweit etwa ein Drittel weniger Regen als üblich. Besonders trocken war es in Teilen Süddeutschlands; in Bayern könnte es sogar das trockenste Frühjahr seit Messbeginn gewesen sein. Gleichzeitig kam es regional zu kräftigen Regenfällen und Starkregenereignissen.
Außergewöhnlich war auch die Sonnenscheindauer: Mit rund 692 Sonnenstunden lag das Frühjahr deutlich über den langjährigen Vergleichswerten. Vor allem im Norden und Nordosten wurden teils neue Rekordwerte erreicht. Der DWD spricht von einem Frühjahr, das vielerorts eher an südlichere Breiten als an ein typisches mitteleuropäisches Klima erinnerte.
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