Der GNDR Global Summit 2026 fand vom 24. bis 27. März 2026 online statt und brachte zivilgesellschaftliche Organisationen, Fachleute und Partner aus aller Welt zu vier Tagen des Austauschs, der Zusammenarbeit und des strategischen Dialogs zusammen. Der Eröffnungstag setzte einen inspirierenden Akzent, als sich die Teilnehmer zur Eröffnungssitzung „Localising Resilience through Collaboration“ versammelten, in der GNDR offiziell seine neue Strategie vorstellte. Diese Strategie, die in Kürze veröffentlicht wird, legt großen Wert auf lokal geführte Maßnahmen – um den am stärksten gefährdeten Gemeinschaften eine Stimme zu geben. Im Laufe des Nachmittags boten drei weitere Sitzungen den Mitgliedern die Gelegenheit, sich mit gemeinsamen Prioritäten und zukünftigen Ausrichtungen auseinanderzusetzen.

Am 25. März trafen sich die Mitglieder in regionalen Gruppen, um zu erörtern, wie die neue Strategie in unterschiedlichen Kontexten am besten umgesetzt werden kann; im Anschluss daran fanden drei von Mitgliedern geleitete Sitzungen statt, in denen praktische Erfahrungen aus aller Welt vorgestellt wurden. Am nächsten Tag wurde diese Dynamik fortgesetzt, wobei mehrere weitere Peer-Learning-Sitzungen auf dem Programm standen. Dazu gehörte die Sitzung „Risikoorientierte Stadtentwicklung: Stadtplanung für vielfältige Risikofaktoren“, in der die Auswirkungen von Zwangsumsiedlungen, rascher Urbanisierung und Räumungsrisiken auf die Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften untersucht wurden. Während dieser Sitzung stellte Ronja Winkhardt-Enz vom DKKV globale Best-Practice-Beispiele für die Risikokommunikation vor und präsentierte kreative Ansätze, die Gemeinschaften dabei helfen, Risiken zu verstehen und ihre Fähigkeit zur Organisation und Interessenvertretung in komplexen städtischen Umgebungen zu stärken.

Der letzte Tag am 27. März bot eine Vielzahl von Diskussionen zu Themen wie der Lokalisierung der Katastrophenrisikosteuerung, der Rolle der Technologie bei der Umwandlung von Daten in umsetzbare Entscheidungen und der Kraft der Zusammenarbeit durch gemeinsame Perspektiven. Der Gipfel endete mit einer mitreißenden Abschlussrede, die das Engagement von GNDR für eine gemeinschaftsorientierte Resilienz und die Führungsrolle der Zivilgesellschaft bekräftigte.
Als GNDR focal point für Deutschland ist der DKKV stolz darauf, diese Bemühungen zu unterstützen und lokale Organisationen mit dem globalen Netzwerk zu vernetzen. GNDR heißt weiterhin neue Mitglieder willkommen, die sich einer lebendigen Gemeinschaft anschließen möchten, die sich weltweit für die Risikominderung und die Stärkung der Resilienz einsetzt. Die Informationen zu einer MItgliedschaft finden Sie hier.

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(Bildquelle: pixabay)