In der aktuellen Ausgabe des BehördenSpiegel-Newsletters „Rettung. Feuer. Katastrophe.“ (Nr. 159, Januar 2026) stehen zentrale Entwicklungen im Bevölkerungsschutz im Fokus. Besonders hervorgehoben wird die feierliche Verabschiedung von Ralph Tiesler als Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Nach rund vier Jahren an der Spitze des BBK verabschiedete sich Tiesler am 19. Januar 2026 in den Ruhestand. In seiner Amtszeit prägte er das BBK in einer Phase tiefgreifender politischer und sicherheitspolitischer Veränderungen und setzte wichtige Impulse für ein modernes Verständnis von Resilienz und staatlicher Vorsorge. In den Redebeiträgen wurde betont, dass Bevölkerungsschutz nur im Zusammenspiel aller Akteur:innen funktionieren kann und eine verlässliche Warn- und Vorsorgestruktur Grundlage gesellschaftlichen Vertrauens in Krisen ist.
Ein weiterer Schwerpunkt des Newsletters liegt auf dem anhaltenden Revival der Sirene als zentrales Element der Bevölkerungswarnung. Anhand von Beispielen aus Hessen und Sachsen-Anhalt wird deutlich, dass der Ausbau und die Modernisierung der Sireneninfrastruktur weiter voranschreiten. Moderne elektronische Sirenen sollen die Bevölkerung im Ernstfall schneller, gezielter und flächendeckender erreichen. Die Investitionen unterstreichen die wachsende Bedeutung redundanter Warnsysteme – nicht zuletzt vor dem Hintergrund extremer Wetterereignisse und vergangener Krisen, die Defizite in der Warninfrastruktur deutlich gemacht haben.
Darüber hinaus berichtet der Newsletter über weitere aktuelle Entwicklungen, darunter den Wechsel der Zuständigkeit für Drohnen im Bevölkerungsschutz vom BBK zum Luftfahrt-Bundesamt sowie das neue Landesprogramm „Bremen resilient“, mit dem die Hansestadt ihre zivile Verteidigung strategisch und ressortübergreifend stärken will. Insgesamt zeichnet die Ausgabe ein Bild eines Bevölkerungsschutzes im Wandel, der sich organisatorisch, technisch und strategisch weiterentwickelt.
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(Bildquelle: KI-Generiert)

