Am Freitag, den 23. Januar 2026, nahm das DKKV am Transformationsworkshop „Risikokommunikation in der Sozialen Arbeit“ des Projekts „Transformationswissen für die Katastrophenhilfe“ (TransKat) teil. Das Forschungsprojekt TransKat beschäftigt sich mit Transformationsprozessen im Kontext von Katastrophen und Krisen und untersucht, wie Wissen, Kommunikation und institutionelle Rahmenbedingungen zur Stärkung gesellschaftlicher Resilienz beitragen können. Das DKKV ist im Projekt als assoziierter Partner eingebunden.

Der Workshop fand am Standort der Kreis-Volkshochschule Ahrweiler e. V. statt und wurde gemeinsam vom Projekt TransKat, dem DKKV und der KVHS Ahrweiler organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, Risikoaspekte im Bereich der Sozialen Arbeit sichtbar zu machen und gemeinsam praxisnahe Ansätze für eine wirksame Risikokommunikation zu diskutieren. Teilgenommen haben Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit, die ihre beruflichen Erfahrungen und Perspektiven aktiv einbrachten.

Das DKKV wurde durch seinen Geschäftsführer Dr. Benni Thiebes vertreten, der das Forschungsteam um Prof.in Dr.in habil. Caroline Schmitt (Frankfurt University of Applied Sciences), Johannes Eick (Frankfurt UAS) und Prof.in Dr.in Andrea Schmelz (Hochschule Coburg) mit einem eigenen Programmpunkt zum Thema Risikokommunikation unterstützte. Zum Einstieg wurde ein Serious Game eingesetzt, das als niedrigschwellige Auflockerung diente und zugleich erste Denkanstöße zum Umgang mit Risiken eröffnete. Daran anschließend folgte ein Vortrag, in dem unterschiedliche Aspekte, Herausforderungen und Beispiele der Risikokommunikation vorgestellt und eingeordnet wurden. Unterstützt wurde dieser Programmpunkt durch den Praktikanten Paul Hoffmeister.

Weitere Bestandteile des Workshops waren ein World Café sowie eine Design-Thinking-Phase, in denen die Teilnehmenden in Kleingruppen intensiv über Risikoaspekte in ihrem beruflichen Alltag diskutierten. Im Fokus standen dabei konkrete Erfahrungen aus der Praxis, bestehende Kommunikationsherausforderungen sowie mögliche Lösungsansätze, etwa in Form neuer Dialoggruppen, verbesserter Austauschformate oder angepasster Kommunikationsstrategien. Der offene und interaktive Charakter der Formate ermöglichte einen intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.

Der Workshop verdeutlichte eindrücklich, wie zentral Risikokommunikation für die Soziale Arbeit ist und welchen Beitrag interdisziplinäre Formate zur gemeinsamen Reflexion und Weiterentwicklung leisten können. Gleichzeitig zeigte sich, wie wichtig Kooperationen zwischen Forschung, Praxis und Institutionen für eine nachhaltige Stärkung von Resilienz im Katastrophen- und Krisenkontext sind.

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(Bildquelle: DKKV)