Laut einem aktuellen Bericht des UN-Umweltprogramms UNEP könnte sich die Erde bis Ende des Jahrhunderts um bis zu 2,8 Grad erwärmen, wenn die Klimapolitik unverändert bleibt. Die international vereinbarte 1,5-Grad-Grenze wird voraussichtlich überschritten. Die Folgen wie Hitzewellen, Überschwemmungen und Waldbrände stellen auch den Bevölkerungsschutz vor wachsende Herausforderungen. Um die Erwärmung stärker zu begrenzen, müssten die weltweiten Treibhausgasemissionen bis 2035 jährlich um mehr als sechs Prozent gegenüber 2025 sinken. Zwar zeigen Fortschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien, dass Klimaschutzmaßnahmen Wirkung entfalten können, jedoch steigen die weltweiten Emissionen weiterhin an. Selbst die bisherigen Klimazusagen der Staaten könnten die Erderwärmung lediglich auf etwa 2,1 Grad begrenzen. Der Bericht verdeutlicht daher die Dringlichkeit konsequenter Klimaschutzmaßnahmen und einer vorausschauenden Anpassung an zunehmende Klimarisiken. Weitere Informationen finden Sie hier.