Wie gut sind wir auf Krisen und Notlagen vorbereitet? Mit dieser Frage beschäftigt sich die interaktive Ausstellung „Sicher, oder?“, die aktuelle Forschung zur zivilen Sicherheit verständlich und erlebbar vermittelt.

Ob Stromausfall, Hochwasser oder ein Notfall im eigenen Umfeld: Krisen können unterschiedliche Ausmaße annehmen und lassen sich nicht immer verhindern. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit möglichen Situationen auseinanderzusetzen und zu überlegen, wie im Ernstfall gehandelt werden kann. Die Ausstellung lädt Besucher dazu ein, an verschiedenen Mitmach-Stationen eigene Fähigkeiten zu erproben und sich mit Fragen der Krisenvorsorge auseinanderzusetzen.

Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Lagebilder, Kommunikation und Koordination, Wiederaufbau nach einem Hochwasser sowie die Frage, welche Fähigkeiten und Ressourcen Menschen in Notlagen benötigen. Auch die Arbeit von Rettungs- und Einsatzkräften und der Einsatz moderner Technologien werden thematisiert.

Die Ausstellung wurde von IMAGINARY im Rahmen des Begleitprojekts BeLIFE konzipiert und greift Erkenntnisse aus sechs Forschungsprojekten der zivilen Sicherheitsforschung auf. Dazu gehören unter anderem Projekte zur Weiterentwicklung der Rettungskette, zur Krisenkommunikation, zum Resilienzmanagement sowie zur Unterstützung von Einsatzkräften durch digitale Lagebilder und intelligente Technologien.

Aktuell ist „Sicher, oder?“ noch bis zum 15. September 2026 in der Universitätsbibliothek Freiburg zu sehen. Anschließend geht die Ausstellung auf Tour: Vom 19. September bis zum 22. November 2026 ist sie im Klimahaus Bremerhaven zu Gast. Weitere Stationen sind Dortmund, Braunschweig und Berlin.

Die Ausstellung zeigt damit, wie Forschung zur zivilen Sicherheit dazu beitragen kann, Wissen über Krisen zu vermitteln, Handlungskompetenzen zu stärken und neue Ansätze für einen resilienten Umgang mit Krisen und Katastrophen zugänglich zu machen.

Die Ausstellung wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms SifoLIFE gefördert.

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(Bildquelle:Unsplash)