Am 10. August 2026 wurde Kolumbien von einem Erdbeben der Magnitude 7,4 getroffen. Das Erdbeben hat weiterhin erhebliche humanitäre Auswirkungen. Nach Angaben des aktuellen UNFPA-Situation-Reports sind 282.709 Menschen in 476 Gemeinden und 15 Departamentos betroffen. 319 Menschen kamen ums Leben, weitere 4.506 wurden verletzt. Zudem wurden mehr als 31.460 Wohnhäuser zerstört. Auch wichtige Infrastruktur ist betroffen: 4.996 Gemeinschaftszentren und 348 Gesundheitseinrichtungen wurden beschädigt, wodurch der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen zusätzlich erschwert wird.
Besonders stark betroffen ist das Departamento Chocó, wo bereits bestehende soziale und strukturelle Verwundbarkeiten die Folgen des Erdbebens verstärken. Insbesondere in ländlichen und abgelegenen Gebieten erschwert die Zerstörung von Infrastruktur den Zugang zur Gesundheitsversorgung. UNFPA unterstützt deshalb die betroffene Bevölkerung unter anderem im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit sowie bei Maßnahmen zur Prävention und Bewältigung geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Hilfsmaßnahmen wurden zunächst in Quibdó umgesetzt und werden inzwischen auf 11 weitere Gemeinden im Departamento Chocó ausgeweitet. Mehr Informationen finden Sie
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(Bildquelle: Unsplash)

