Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine aktuelle saisonale Klimavorhersage für den Zeitraum April bis August 2026 veröffentlicht. Demnach deutet vieles auf einen insgesamt wärmeren Frühling und Sommer in Deutschland hin. Bereits für den späten Frühling (April bis Juni) zeigt sich eine leichte Tendenz zu überdurchschnittlichen Temperaturen, während für den Frühsommer (Mai bis Juli) eine moderate Wahrscheinlichkeit für wärmere Bedingungen besteht.

Besonders deutlich fällt die Prognose für den Sommer (Juni bis August) aus: Hier liegt die Wahrscheinlichkeit für überdurchschnittlich warme Temperaturen bei rund 81 Prozent. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort, in denen bereits ähnliche Bedingungen beobachtet wurden. Gleichzeitig weist der DWD darauf hin, dass saisonale Vorhersagen grundsätzlich mit Unsicherheiten verbunden sind und keine konkreten Aussagen für einzelne Tage erlauben.

Neben der Temperaturentwicklung deuten die Prognosen auch auf regionale Unterschiede bei Niederschlag und Bodenfeuchte hin. Während der Frühling teils noch normale bis feuchtere Bedingungen bringen kann, wird für den Sommer eher eine Tendenz zu trockeneren Verhältnissen erwartet. Dies könnte die Wahrscheinlichkeit für heiße Tage zusätzlich erhöhen und ist insbesondere im Kontext von Klimaanpassung und Resilienz von Bedeutung.

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(BIldquelle: unsplash)