In den vergangenen Jahren ist das Risiko extremer Wetterereignisse und weiterer Bedrohungslagen auch in Deutschland deutlich gestiegen. Gleichzeitig zeigen aktuelle Studien, dass in der Katastrophenvorsorge nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen berücksichtigt werden – etwa Menschen mit Behinderungen, ältere Personen, Menschen mit Migrationsgeschichte, sozial Benachteiligte oder diverse Geschlechteridentitäten. Genau hier setzt die Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge Baden-Württemberg an und startet von Januar bis Juni 2026 eine öffentliche, kostenlose Online-Vortragsreihe.
Expert:innen aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft berichten dabei über Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze für eine Katastrophenvorsorge, die wirklich alle Menschen mitdenkt. Pro Veranstaltung sind zwei Kurzvorträge mit je 15 Minuten vorgesehen, anschließend gibt es Raum für Fragen und Diskussion.
Folgende Themen werden unter anderem abgedeckt und mit Katastrophenvorsorge verbunden: Behinderungen und chronische Erkrankungen, Alter und Pflegebedürftigkeit, Migration und Fluchterfahrungen, Armut und Obdachlosigkeit, sowie Geschlecht und sexuelle Identität.
Die Termine und weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen. Es wird um Anmeldung gebeten, die Kontaktdaten sind ebenfalls auf dem Flyer zu finden.
(Bildquelle: Pixabay)

