Wie können digitale Technologien Kommunen dabei unterstützen, sich besser auf Hochwasser und Starkregen vorzubereiten? Eine neue Sonderveröffentlichung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) widmet sich dieser Frage und stellt verschiedene digitale Ansätze für die kommunale Hochwasservorsorge vor.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem digitale Datenplattformen, Sensoren und Digitale Zwillinge, die dabei helfen können, Risiken frühzeitig zu erkennen, Informationen zusammenzuführen und mögliche Überflutungsszenarien abzubilden. Dadurch können Kommunen ihre Vorsorge- und Schutzmaßnahmen gezielter planen und bestehende Strukturen weiterentwickeln.

Anhand verschiedener Praxisbeispiele zeigt die Publikation, wie digitale Lösungen bereits in Kommunen eingesetzt werden und welchen Beitrag sie zur Risikoanalyse, Vorsorgeplanung und Bewältigung von Starkregenereignissen leisten können.

Die Veröffentlichung macht zugleich deutlich, dass Digitalisierung die klassische Hochwasser- und Starkregenvorsorge nicht ersetzt. Vielmehr können digitale Werkzeuge bestehende Maßnahmen ergänzen und insbesondere dabei helfen, komplexe Daten besser nutzbar zu machen und Entscheidungsprozesse zu unterstützen.

Die Publikation finden Sie hier.

(Bildquelle: Unsplash)