Im Sommer 2026 jährt sich die Flutkatastrophe in Westdeutschland zum fünten Mal und unter dem Namen „Fünf Jahre nach der Flut 2021 – Forschungsperspektiven im Wandel“ wird am 2.-/3. Juli 2026 eine Tagung in Remagen veranstaltet. Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe 2021 zieht die deutschsprachige Katastrophenforschung Bilanz: Was wurde aus der wissenschaftlichen Analyse gelernt – und wo bleiben Fragen offen? Welche Regionen und Themen sind gut untersucht, welche noch zu wenig? Und wie lassen sich die durch die Flut angestoßenen ökologischen, sozialen und institutionellen Veränderungen erfassen und nachhaltig gestalten – gerade in Zeiten multipler Krisen?
Die Tagung bietet Raum für Austausch, Vernetzung und Reflexion. Ziel ist es, Forschungslücken sichtbar zu machen, gemeinsame Perspektiven zu entwickeln und die Katastrophenforschung strategisch weiterzuentwickeln. Zudem soll der Wieder- und Neuaufbau fünf Jahre nach der Flut wissenschaftlich bilanziert und auf andere Regionen übertragbare Erkenntnisse gewonnen werden. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist geplant.
Der Call for Contributions sieht insbesondere zu folgenden Themen Beiträge vor:
- Bilanz ziehen – Forschungserfolge, blinde Flecken und Langzeitstudien
- Wiederaufbau und Transformation – “Build Back Better & Greener”?
- Multi-Krisen: Forschung im Zeitalter überlappender Katastrophen
Weitere Informationen zu den Einreichungen (Deadline: 31. Januar 2026) finden Sie hier.
(Bildquelle: KI-Generiert)

