Wie gut ist Deutschland auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Und welchen konkreten Beitrag kann der Pakt für den Bevölkerungsschutz leisten, um die Widerstandsfähigkeit von Staat, Kommunen, Organisationen und Gesellschaft zu stärken?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die gemeinsame Veranstaltung des Sicherheitsforums Deutschland und des IQIB am 30. Oktober 2026 in Bad Neuenahr. Unter dem Titel „Was bringt der Pakt für den Bevölkerungsschutz?“ stehen aktuelle Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes sowie die Umsetzung des im Mai 2026 beschlossenen Pakts im Mittelpunkt.
Der Pakt sieht Investitionen von insgesamt zehn Milliarden Euro bis 2029 vor. Im Fokus stehen unter anderem die Modernisierung der Ausstattung, verbesserte Warnsysteme sowie eine engere Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen. Die Veranstaltung nimmt dabei die Frage in den Blick, wie schnell diese Maßnahmen Wirkung entfalten können und welche Herausforderungen bei ihrer Umsetzung bestehen.
Den Auftakt bildet ein Impulsvortrag von Christian Seel zum Thema „Katastrophendemenz“. Anschließend beleuchten Dr. Joachim Götz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Dr. Bert Droste-Franke vom IQIB unter dem Titel „Polykrisen und Risiken“ die Herausforderungen und Lösungsansätze für Kommunen und Regionen.
Einen weiteren Impuls gibt Achim Schwickert, Innenminister von Rheinland-Pfalz, aus Perspektive der Landespolitik.
Im anschließenden Panel diskutieren Markus Bensmann vom Malteser Hilfsdienst, Oberst Michael Trautermann, Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz, Dr. Bert Droste-Franke, Dr. Joachim Götz, Christian Seel und Innenminister Achim Schwickert darüber, wie der Pakt den Bevölkerungsschutz stärken kann, wie schnell Deutschland gegen aktuelle hybride Bedrohungen gewappnet werden kann und wie sich kritische Infrastrukturen wirksam schützen lassen.
Moderiert wird die Diskussion von Horst Kläuser, Journalist und langjähriger Chefreporter von WDR 2. Im Anschluss bietet ein gemeinsamer Ausklang Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vertiefung der Diskussionen.
Die Veranstaltung bietet damit eine Plattform für den Austausch über die zukünftige Ausrichtung des Bevölkerungsschutzes, die Stärkung kommunaler und regionaler Resilienz sowie die konkrete Umsetzung des Pakts für den Bevölkerungsschutz.
Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

