Nach der schweren Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet hat das Technische Hilfswerk (THW) umfangreiche Hilfsgüter nach Nepal geliefert. Der Transport mit insgesamt 62 Tonnen Hilfsgütern ist am 10. September 2026 in Nepal eingetroffen.
Auslöser der Katastrophe war am 26. August 2026 ein Gletscherabbruch, der eine Schlammlawine auslöste. Diese riss unter anderem Dörfer, Straßen und Versorgungsinfrastruktur mit sich. In dem schwer zugänglichen Grenzgebiet kamen zahlreiche Menschen ums Leben oder wurden verletzt.
Auf ein internationales Hilfeersuchen der nepalesischen Regierung reagierte das THW mit einem Hilfsgütertransport. Zu den bereitgestellten Gütern gehören:
- 3.500 Küchensets
- 6.000 Planen
- 4.000 Moskitonetze
- 2.000 Trinkwasserfilter
Die Hilfsgüter haben einen Wert von rund 500.000 Euro und wurden vom Auswärtigen Amt finanziert. Der Transport startete am THW-Logistikzentrum Bayern und erfolgte per Flugzeug nach Nepal.
Die Pressemitteilung des THW finden Sie hier.
(Bildquelle: THW)

