In der Sperrzone rund um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl kämpfen ukrainische Einsatzkräfte seit mehreren Tagen gegen einen großflächigen Waldbrand. Nach Angaben der Behörden wurde das Feuer durch zwei russische Drohnen ausgelöst.

Mehr als 370 Feuerwehrleute seien im Einsatz, teilte der ukrainische Zivilschutz mit. Der Brand habe inzwischen eine Fläche von über 1.200 Hektar erfasst. Trockenheit, starker Wind und mögliche Minen in dem Gebiet erschweren die Löscharbeiten.

Eine erhöhte radioaktive Gefahr bestehe derzeit jedoch nicht, berichteten ukrainische Behörden und die Nachrichtenagentur Ukrinform.

Die Region um Tschernobyl gilt seit der Reaktorkatastrophe von 1986 als Sperrzone. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges steht das Gebiet zusätzlich unter militärischem Risiko, da es nahe der Grenze zu Belarus liegt und regelmäßig von Drohnen überflogen wird.

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(Bildquelle: unsplash)