Hochwasser stellt für viele Kommunen in Deutschland eine kontinuierliche Herausforderung dar. Die Überflutungen der Donau und der Isar im Mai und Juni 2024 sowie die Starkregenereignisse des Tiefs „Katinka“, die insbesondere im Saarland zu lokalen Überschwemmungen führten, verdeutlichen die anhaltende Relevanz kommunaler Vorsorgestrukturen. Schäden an Infrastruktur und die Belastung der Bevölkerung unterstreichen die Notwendigkeit, Städte und Gemeinden langfristig hochwasserresilient aufzustellen.
Um ganzheitliche, integrative und zukunftsweisende Ansätze in der Hochwasservorsorge sichtbar zu machen und zu fördern, haben die Akademie Hochwasserschutz und das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge e.V. (DKKV) den Hochwasser-Vorsorge-Preis ins Leben gerufen. Ausgezeichnet werden Kommunen, die durch vorbildliche Maßnahmen zur nachhaltigen Reduzierung von Hochwasserrisiken beitragen. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.
Der Wettbewerb richtet sich an Kommunen gemeinsam mit ihren Hilfsorganisationen, Krisenstäben, Feuerwehren und Einsatzleitungen sowie an Verantwortungsträger:innen und weitere Akteure der operativen Hochwasservorsorge. Gesucht werden umfassende kommunale Projekte, die mehrere Akteure einbeziehen. Dazu zählen unter anderem Gesamtkonzepte zu Hochwasser- und Starkregenereignissen, Maßnahmen im Flächenmanagement, technische und operationelle Schutzkonzepte, Alarm- und Einsatzpläne, Netzwerkbildung, kommunale Objektberatung und Öffentlichkeitsarbeit sowie Hochwasserübungen oder Maßnahmen zur Gewässerunterhaltung.
Bewerbungsschluss für den diesjährigen Preis ist der 30. Juni 2026. Die einzureichenden Unterlagen, die Anschrift sowie weitere Informationen finden Sie hier.
(Bildquelle: DKKV | Pixabay)

