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Wie können wir sicherstellen, dass alle Menschen vor, während und nach Katastrophen Risikoinformationen erhalten, verstehen und entsprechend handeln können? Da klimabedingte Gefahren wie Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen in ganz Europa immer häufiger auftreten, sehen sich schutzbedürftige Gruppen oft mit zusätzlichen Hindernissen bei der Vorsorge, der Teilhabe und dem Zugang zu Informationen konfrontiert.
Das Erasmus+-Projekt „RESILIENT VOICES“ untersuchte, wie die Perspektiven älterer Menschen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationshintergrund besser in die Katastrophenvorsorge und Risikokommunikation integriert werden können.
In diesem einstündigen WebTalk stellen die Projektpartner wichtige Ergebnisse aus Umfragen und Fokusgruppen sowie Erkenntnisse aus Pilotgemeinden in Deutschland und Frankreich vor. Die Teilnehmer erfahren mehr über bewährte Verfahren der inklusiven Risikokommunikation und Vorsorge, vielversprechende Ansätze für die Einbindung der Bevölkerung sowie Empfehlungen zur Stärkung der Katastrophenvorsorge für alle.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute, Kommunalbehörden, Akteure des Katastrophenschutzes, Sozialdienstleister, Forscher, Nichtregierungsorganisationen und alle, die sich für den inklusiven Aufbau von Resilienz interessieren.
Referentinnen und Organisationen:
- Ronja Winkhardt-Enz, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DKKV: Der Deutsche Ausschuss für Katastrophenvorsorge (DKKV) ist Deutschlands größte Plattform für Krisen- und Katastrophenvorsorge und fungiert als Brücke zwischen Wissenschaft, Politik, Praxis und Zivilgesellschaft. Durch sein breites Netzwerk aus Experten und Institutionen fördert der DKKV den Wissensaustausch, interdisziplinäre Forschung und praktische Lösungen zur Stärkung der Katastrophenvorsorge und Resilienz.
- Elodie Gouhir, Projektleiterin für Energie und Klima bei Auxilia: Auxilia ist Teil der Groupe SOS, einer der größten Organisationen der Sozial- und Solidarwirtschaft in Europa. Auxilia unterstützt Kommunalverwaltungen, Organisationen und Bürger bei der Bewältigung ökologischer und sozialer Wandlungsprozesse durch partizipative Ansätze, Kapazitätsaufbau und innovative Lösungen für resiliente und inklusive Gemeinschaften.
How can we ensure that everyone receives, understands, and can act on risk information before, during, and after disasters? As climate-related hazards such as floods, storms, and heatwaves become more frequent across Europe, vulnerable groups often face additional barriers to preparedness, participation, and access to information.
The Erasmus+ project RESILIENT VOICES explored how the perspectives of older adults, people with disabilities, and people with migration backgrounds can be better integrated into disaster prepardness and risk communication.
In this one-hour WebTalk, the project partners will present key findings from surveys, focus groups, and insights from pilot communities in Germany and France. Participants will learn about best practices of inclusive risk communication and prepardness, promising approaches for community engagement, and recommendations for strengthening disaster preparedness for all.
The session is aimed at practitioners, local authorities, civil protection actors, social service providers, researchers, NGOs, and anyone interested in inclusive resilience building.
Speaker and Organizations:
- Ronja Winkhardt-Enz, research associate at DKKV: The German Committee for Disaster Reduction (DKKV) is Germany’s biggest platform for crisis and disaster risk reduction, acting as a bridge between science, policy, practice, and civil society. Through its broad network of experts and institutions, DKKV promotes knowledge exchange, interdisciplinary research, and practical solutions to strengthen disaster preparedness and resilience.
- Elodie Gouhir, project manager for Energy and Climate at Auxilia: Auxilia is part of Groupe SOS, one of Europe’s largest social and solidarity economy organisations. Auxilia supports local authorities, organisations, and citizens in addressing ecological and social transitions through participatory approaches, capacity building, and innovative solutions for resilient and inclusive communities.

