Multipolar, aber gemeinsam — Strategische Partnerschaften für zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung.
Die internationalen Rahmenbedingungen für zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung verändern sich grundlegend. Angesichts der weltweit steigenden Zahl an Kriegen und Gewaltkonflikten wächst der Bedarf an wirksamen Ansätzen und Bearbeitung von Konflikten. Diese lassen sich nur in enger Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern entwickeln und umsetzen. Gleichzeitig erodieren die bisherigen Grundlagen internationaler Zusammenarbeit: Geopolitische Spannungen, globale Machtverschiebungen und die zunehmende Fragmentierung der internationalen Ordnung erschweren Kooperationen und stellen bestehende Partnerschaften infrage. Umso dringlicher wird die Frage, mit welchen Akteurinnen und Akteuren und in welchen Formaten künftig zusammengearbeitet werden kann, um zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung wirksam zu gestalten. Der Berlin Peace Dialogue 2026 bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen zusammen.
Die Konferenz wird durch den Bundesminister des Auswärtigen, Dr. Johann Wadephul, eröffnet.
Das detaillierte Programm sowie Informationen zur Anmeldung und Teilnahme (vor Ort oder digital) werden Ende August 2026 veröffentlicht.

