Anfang März reiste THW-Präsidentin Sabine Lackner mit einer Delegation nach Kyjiw, um sich mit ukrainischen Partnerorganisationen über die aktuelle Lage und die weitere Zusammenarbeit im Zivil- und Katastrophenschutz auszutauschen. Im Mittelpunkt standen der Schutz von Einsatzkräften unter Kriegsbedingungen, der Ausbau kommunaler Rettungsstrukturen sowie der gegenseitige Erfahrungsaustausch.
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs unterstützt das Technische Hilfswerk (THW) die Ukraine im Auftrag der Bundesregierung mit umfangreichen Hilfslieferungen und Fachwissen. Insgesamt wurden bislang Fahrzeuge, Maschinen und technische Ausrüstung im Wert von rund 180 Millionen Euro bereitgestellt. Die Ausstattung wird unter anderem für die Reparatur beschädigter Infrastruktur sowie für Einsätze in besonders betroffenen Regionen genutzt.
Neben der technischen Unterstützung spielt auch die Zusammenarbeit bei Ausbildung und Nachwuchsförderung eine wichtige Rolle. So engagieren sich Mitglieder der THW-Jugend beispielsweise in der ukrainischen Initiative „Schule der Sicherheit“, um Wissen im Zivilschutz zu vermitteln.
Die vollständige Pressemitteilung zu dem Thema finden Sie hier.
(Bildquelle: THW)

