Stürme
Stürme zählen in Deutschland zu den häufigsten und zugleich folgenschwersten Naturgefahren. Zwischen 1990 und 2024 machten sie rund 59 % der registrierten Katastrophen aus (EM-DAT 2024). Diese Themenseite gibt einen Überlick über die verschiedenen Arten, Entstehungen und Auswirkungen von Stürmen.
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Was sind Stürme?
Stürme sind vielschichtige Naturereignisse, die sich nicht nur in ihrer Entstehung, sondern auch in ihrer Intensität, räumlichen Ausprägung und ihren Begleiterscheinungen unterscheiden. Sie können mit Blitzen, Donner, Starkniederschlägen, Sturzfluten, Hagel, Schnee, lokalen Fallwinden, Orkanböen, Tornados oder auch Sturmfluten und hohem Seegang (Poljanšek et al. 2017, Catto, J.L. 2016) einhergehen und verdeutlichen damit ihren ausgeprägten Multi-Hazard-Charakter (Lee et al. 2023). Diese Vielfalt macht es oft schwierig, Risiken frühzeitig zu erkennen und angemessen einzuschätzen. Zudem beeinflusst der Klimawandel die Rahmenbedingungen für die Entstehung und Intensität von Stürmen und kann deren Auswirkungen zusätzlich verstärken (Huber 2021).
Auf dieser Themenseite werden die verschiedenen Sturmarten und ihre charakteristischen Merkmale näher vorgestellt. Zudem werden ihre Auswirkungen mithilfe der Beaufort-Skala eingeordnet und die zugrunde liegenden Entstehungsprozesse verständlich erklärt. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Gefahren von Stürmen zu vermitteln und aufzuzeigen, welche Maßnahmen zur Vorsorge und zum Schutz getroffen werden können.
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Sturmarten
Sturm
Ein starker Wind kann als Sturm bezeichnet werden, sobald er Windgeschwindigkeiten zwischen 75 und 117 km/h erreicht hat. Bereits diese Windstärken können Äste abbrechen, Bäume beschädigen und erste Schäden an Gebäuden verursachen (DWD o.J.).
Wintersturm
Ein Wintersturm ist eine besonders intensive Form des Sturms mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 118 km/h und stellt die höchste Stufe der Beaufort-Skala dar (DWD o.J.).

Gewittersturm
Ein Gewittersturm ist ein lokaler konvektiver Sturm, der durch das Aufsteigen warmer und feuchter Luft entsteht und typischerweise mit Cumulonimbus-Wolken sowie Blitz, Donner, Hagel, Tornados, Stursfluten und Starkniederschlag verbunden ist (Royal Meteorological Society 2020).

Tornado
Ein Tornado tritt als Begleiterscheinung eines Gewittersturms auf und ist eine um sich selbst sehr eng rotierende Luftsäule. Starke Tornados entstehen vor allem in besonders intensiven, rotierenden Gewittern, sogenannten Superzellen. Trotz des vergleichsweise geringen Durchmessers kann es zu extremen Windgeschwindigkeiten kommen und massive Zerstörungen verursacht werden (DWD o.J.).

Tropischer Wirbelsturm
Tropische Wirbelstürme sind rotierende, frontenlose Luftwirbel mit extremem Unterdruck im Zentrum – dem sogenannten „Auge“. Sie entstehen über warmen Meeresoberflächen mit Wassertemperaturen über 26 °C und erreichen orkanartige Windgeschwindigkeiten. Je nach Region werden sie unterschiedlich bezeichnet: als Hurrikan im Atlantik, Taifun im Pazifik und Zyklon im Indischen Ozean. Ihr Durchmesser kann zwischen 100 und 1500 km liegen (ARD 2024).

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Beaufort-Skala
Winterstürme werden anhand ihrer Windgeschwindigkeit klassifiziert, da diese maßgeblich über ihr Schadenspotenzial entscheidet. Die Beaufort-Skala bietet hierfür eine standardisierte Einordnung für außertropische Stürme und beschreibt, ab welchen Windstärken mit welchen Auswirkungen zu rechnen ist.
Tabelle 1: Beaufort-Skala | Quelle: DWD (o.J.)
BFT |
Bezeichnung |
Geschwindigkeit in km/h |
Auswirkungen |
| 0 – 5 | Windstill – Frischer Wind | 0 – 38 |
|
| 6 – 8 | Starker Wind – Stürmischer Wind | 39 – 74 |
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| 9 | Sturm | 75 – 88 |
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| 10 | Schwerer Sturm | 89 – 102 |
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| 11 | Orkanartiger Sturm | 103 – 117 |
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| 12 | Orkan | Ab 118 |
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Auch für nicht-außertropische Stürme existieren Skalen. Die Stärke tropischer Wirbelstürme wird anhand der Saffir-Simpson Skala definiert (Shultz et al. 2005), welche von 119 bis 252km/h reicht und tropische Wirbelstürme in fünf Kategorien einteilt. Auch für Tornados existiert eine eigene Skala, die sogenannte Fujita-Skala (Dotzek et al. 2005).
Wie entstehen Stürme?
Stürme entstehen durch das Zusammenspiel von aufsteigender Luft, Luftdruckunterschieden und dynamischen Prozessen in der Atmosphäre. Bei großräumigen Stürmen wie Winterstürmen oder tropischen Wirbelstürmen spielt zudem die Corioliskraft, die durch die Erdrotation verursacht wird, eine wichtige Rolle. Diese Prozesse bilden die physikalische Grundlage verschiedener Sturmarten, auch wenn sich ihre konkreten Entstehungsbedingungen deutlich unterscheiden. Stürme können grob in kleinräumige (konvektiv geprägte) und großräumige (synoptisch geprägte) Ereignisse unterschieden werden, wobei beide Prozesse oft zusammenwirken.
Konvektion
1.) Erwärmung der Luft

Sonneneinstrahlung erwärmt den Boden und die darüberliegende feuchte Luft (Glaser et al. 2010).
2.) Aufsteigen warmer Luft

Die warme, leichtere Luft steigt nach oben und transportiert Feuchtigkeit in höhere Luftschichten (Glaser et al. 2010).
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3.) Abkühlung und Wolkenbildung

Beim Aufsteigen kühlt die Luft ab, Wasserdampf kondensiert und es bilden sich mächtige Quellwolken (z. B. Cumulonimbus), aus denen Gewitter entstehen können (Glaser et al. 2010).
Gewitterstürme
Gewitter entstehen, wenn aufsteigende warme und feuchte Luft in einer instabilen Atmosphäre kondensiert und sich starke Gewitterwolken (Cumulonimbus) bilden. In diesen Wolken entwickeln sich intensive Auf- und Abwinde, aus denen typische Gewittererscheinungen wie Blitze, Starkregen, Hagel und starke Böen hervorgehen können (RoyalMeteorological Society 2020).
Tornados
Tornados entstehen in der Regel innerhalb starker Gewitter, wenn zu den Aufwinden zusätzlich starke vertikale Windscherung und Temperaturunterschiede zwischen den Luftmassen auftreten. Dabei bilden sich nahe dem Boden zunächst kleinräumige Rotationsbereiche, die sich bündeln, verstärken und zu einem engen Wirbel organisieren. So entsteht eine rotierende, eng begrenzte Luftsäule, die vor allem über Land auftritt und sich durch sehr starke, kleinräumige Aufwinde auszeichnet (DWD o.J.; Fischer et al. 2024).
Orkane
Orkane in den mittleren Breiten entstehen durch das Zusammenspiel großräumiger Temperaturunterschiede und dynamischer Prozesse in der Atmosphäre. Ausgangspunkt ist der starke Gegensatz zwischen kalter Polarluft und warmer subtropischer Luft entlang der Polarfront, der als zentrale Energiequelle dient.
Dynamische Prozesse in mehreren Kilometern Höhe, insbesondere im Bereich des Jetstreams, führen zunächst zur Bildung eines Tiefdruckgebiets. In dieses strömt bodennah Luft zusammen, wird durch die Corioliskraft abgelenkt und setzt so eine rotierende Zirkulation in Gang, in deren Zuge sich Warm- und Kaltfronten ausbilden. Sinkender Luftdruck im Zentrum und starke Druckunterschiede führen zu zunehmenden Windgeschwindigkeiten, während Prozesse in der Höhe die Intensivierung zusätzlich verstärken. So kann sich ein ausgeprägtes Sturmtief entwickeln, das im Extremfall Orkanstärke erreicht (Klose & Klose 2015).

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Tropischer Wirbelsturm
Tropische Wirbelstürme entstehen über warmen Ozeanen zwischen etwa 30° nördlicher und 30° südlicher Breite, jedoch nicht direkt am Äquator. Ihre Entwicklung beruht auf dem Zusammenspiel von aufsteigender feuchtwarmer Luft und großräumigen atmosphärischen Prozessen. Vereinfacht lässt sich ihre Entstehung so erklären:
1. Warmes Meer als Energiequelle
Bei Meeresoberflächentemperaturen von mindestens 26-27°C verdunstet viel Wasser und die unterste Luftschicht wird feucht und warm.
2. Aufsteigen der Luft und Tiefdruckbildung
Die warme Luft steigt auf (Konvektion), wodurch am Boden ein Tiefdruckgebiet entsteht.
3. Beginnende Rotation
Durch die Erdrotation und mit ihr verbundenen Corioliskraft gerät das Luftsystem ins Drehen und bildet eine spiralförmige Struktur.
4. Verstärkung des Sturms
Gewitterzellen organisieren sich zu einem großen rotierenden Sturmsystem, das immer mehr warme, feuchte Luft ansaugt und dadurch stärker wird.
5. Ausbildung des Auges
Im Zentrum bildet sich ein relativ ruhiges „Auge“, umgeben von einer Zone mit den stärksten Winden und heftigsten Niederschlägen.
Warum gibt es am Äquator keine tropischen Wirbelstürme?
In Äquatornähe ist die Corioliskraft zu schwach, um eine nennenswerte Drehbewegung der Luftmassen zu verursachen. Daher entstehen dort keine Stürme mit ausgeprägter Rotationsbewegung.
Die Corioliskraft ist ebenfalls dafür verantwortlich, dass die Drehbewegung der Wirbelstürme auf der Nordhalbkugel entgegen dem Uhrzeigersinn verläuft und auf der Südhalbkugel im Uhrzeigersinn (Shultz et al. 2005).
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Gefahren durch Stürme
Die Entstehung und Ausprägung von Stürmen bestimmen ihre Intensität und Wirkung. Hohe Windgeschwindigkeiten, umherfliegende Trümmer und Begleiterscheinungen wie Starkregen oder Blitze können erhebliche Schäden verursachen und stellen vielfältige Risiken für Mensch, Umwelt und Infrastruktur dar.
Entwurzelte Bäume & Trümmer
Umstürzende Bäume, herabfallende Äste und umherfliegende Gegenstände zählen zu den häufigsten Gefahren und führen regelmäßig zu Verletzungen, Verkehrsbehinderungen und Sachschäden (DWD o.J.).
Schäden an Gebäuden
Hohe Windgeschwindigkeiten können Dächer abdecken, Fassaden beschädigen und Gebäude schwer in Mitleidenschaft ziehen oder zerstören (DWD o.J.).
Gesundheit
Stürme können zu Verletzungen durch Trümmer oder einstürzende Strukturen führen und im schlimmsten Fall auch Todesopfer verursachen. Zudem können sie die Gesundheitsversorgung beeinträchtigen und psychische Belastungen auslösen (Butsch et al. 2023).
Kombination mit weiteren Gefahren
Treten zusätzlich Blitze, Starkregen, Hagel oder Sturmfluten auf, können sich die Schäden erheblich verstärken, wodurch Stürme vermehrt zu sogenannten Multi-Hazards werden (Lee et al. 2023).
Ausfälle kritischer Infrastrukturen
Stürme können Stromausfälle verursachen, Verkehrswege blockieren und Versorgungsstrukturen beeinträchtigen (Butsch et al. 2023).
Wahrnehmung
Stürme werden häufig unterschätzt: Entweder, weil sie regelmäßig auftreten und dadurch an Bedrohlichkeit verlieren (Slovic 1987), oder weil sie selten sind und das Bewusstsein für ihr Gefahrenpotenzial fehlt. Dies kann dazu führen, dass Risiken unterschätzt und Schutzmaßnahmen vernachlässigt werden.
Wie Stürme benannt werden
Die Namensvergabe tropischer Wirbelstürme über dem Atlantik ist international klar geregelt. Zuständig ist das National Hurricane Center in Miami, das mit festen, rotierenden Namenslisten arbeitet, in denen sich männliche und weibliche Namen abwechseln. Neue Stürme werden daraus fortlaufend benannt, um eine eindeutige Kommunikation zu gewährleisten (National Hurricane Center o.J.).
In Europa ist die Benennung von Winterstürmen/Orkanen hingegen deutlich weniger einheitlich und variiert je nach Land. In Deutschland werden zudem nicht die Stürme selbst benannt, sondern die zugehörigen Hoch- und Tiefdruckgebiete. Diese erhalten seit 1954 ihre Namen durch das Meteorologische Institut der Freien Universität Berlin (DWD o.J.). Dabei werden Hoch- und Tiefdrucksysteme jeweils geschlechtsspezifisch benannt, wobei die Zuordnung von männlichen und weiblichen Namen jährlich wechselt (Wetterpate o.J.).
Grundsätzlich gilt, auch für tropische Wirbelstürme, dass Namen besonders zerstörerischer Stürme nicht erneut vergeben werden, da sie als nicht mehr angemessen gelten (DWD o.J.).
Studien zeigen zudem, dass die Namensgebung die Wahrnehmung beeinflussen kann: Stürme mit weiblichen Namen werden tendenziell als weniger gefährlich eingeschätzt, was sich unter Umständen auch auf das Verhalten im Ernstfall auswirken kann (Jung et al. 2014).
Klimawandel
Die Erde hat sich durch den menschengemachten Klimawandel bereits um etwa 1,1 °C gegenüber vorindustriellen Zeiten erwärmt (Stand: 2023). Um schwerwiegende Folgen zu vermeiden, soll die globale Erwärmung laut Pariser Klimaabkommen möglichst auf 1,5 °C begrenzt werden. Ohne schnelle Emissionsreduktionen drohen zunehmende Extremereignisse wie Hitzewellen, Dürren, Stürme, Starkregen und Überschwemmungen (LpB o.J.).
Im Zusammenhang mit dem Klimawandel zeigen sich besonders bei tropischen Wirbelstürmen Veränderungen. Durch die Erwärmung der Meeresoberflächen nimmt vor allem die Intensität dieser Stürme zu. Studien zeigen, dass pro Grad globaler Erwärmung der Anteil besonders starker Hurrikane der Kategorien 4 und 5 um etwa 25–30 % steigt, während schwächere Stürme seltener werden (Holland & Bruyère 2014). Mit stärkeren Stürmen gehen zudem nicht nur höhere Windgeschwindigkeiten, sondern häufig auch intensivere Niederschläge einher, wodurch auch das Risiko von Überschwemmungen zunimmt (Knutson et al. 2021).
Außerdem wird erwartet, dass sich tropische Wirbelstürme künftig weiter in Richtung der Pole verlagern könnten, sodass auch Regionen betroffen sein könnten, die bisher kaum Erfahrungen mit dieser Sturmart haben (Studholme et al. 2022). Für Stürme in den mittleren Breiten sind die Entwicklungen bislang weniger eindeutig, weshalb belastbare Prognosen weiterhin mit Unsicherheiten verbunden sind (Piatschek 2025).
Umgang mit Stürmen
Stürme lassen sich nicht verhindern oder beeinflussen. Umso wichtiger ist ein guter Umgang mit diesen Naturereignissen, um Schäden möglichst gering zu halten. Mithilfe von Risikokarten, Wetterbeobachtungen und numerischen Modellen können gefährdete Regionen identifiziert und schwere Stürme oft bereits einige Tage im Voraus vorhergesagt werden. Daher ist es wichtig, aktuelle Warnungen zu verfolgen, etwa über die Website des Deutschen Wetterdienstes und rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen zu treffen (Podbregar & Lohmann 2015).
Folgende Maßnahmen werden deshalb vom BBK empfohlen:
Vorsorge
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Informieren Sie sich regelmäßig über aktuelle Wetterwarnungen, z. B. über Warn-Apps (siehe rechts verlinkt) oder Wetterdienste.
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Sichern Sie frühzeitig lose Gegenstände im Außenbereich wie Gartenmöbel, Blumentöpfe oder Mülltonnen, damit diese bei starkem Wind nicht zu Gefahren werden.
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Prüfen Sie Dächer, Fenster, Rollläden und andere Gebäudeteile regelmäßig auf mögliche Schäden oder Schwachstellen.
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Schneiden Sie bei Bedarf Äste und Bäume in Hausnähe zurück, um Schäden durch herabfallende Äste zu vermeiden.
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Treffen Sie eine grundlegende Notfallvorsorge, z. B. durch einen Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser sowie eine Hausapotheke.
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Halten Sie Hilfsmittel für mögliche Stromausfälle bereit, etwa Taschenlampen, Batterien oder ein batteriebetriebenes Radio.
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Bewahren Sie wichtige Dokumente griffbereit auf und bereiten Sie bei Bedarf ein kleines Notgepäck vor.
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Prüfen Sie, ob eine Versicherung gegen Sturm- und Unwetterschäden für Gebäude und Hausrat sinnvoll ist (DKKV-Themenseite Versicherungen im Risikomanagement)
im Ereignisfall
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Verfolgen Sie aktuelle Wetterwarnungen und behördliche Hinweise, um über die weitere Entwicklung informiert zu bleiben.
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Halten Sie sich möglichst in Gebäuden auf und meiden Sie offene Flächen, Wälder sowie Gewässer.
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Schließen Sie Fenster, Türen und Rollläden und sichern Sie Gegenstände, die durch starke Böen bewegt werden könnten.
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Meiden Sie während eines Sturms Bäume, Baugerüste, Stromleitungen und lose Gebäudeteile, da herabfallende Äste oder Gegenstände eine Gefahr darstellen können.
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Vermeiden Sie unnötige Fahrten mit dem Auto, da umstürzende Bäume, Gegenstände oder Aquaplaning zu gefährlichen Situationen führen können.
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Achten Sie bei Gewittern darauf, elektrische Geräte vom Netz zu trennen, um Schäden durch Blitzschlag zu vermeiden.
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Helfen Sie anderen Menschen, wenn möglich, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.
Nachsorge
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Informieren Sie sich weiterhin über aktuelle Hinweise und Warnungen, da weitere Gefahren bestehen können.
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Betreten Sie geschädigte Gebäude oder Bereiche erst wieder, wenn keine akute Gefahr mehr besteht.
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Achten Sie auf herabgefallene Äste, lose Dachziegel, beschädigte Stromleitungen oder andere Gefahrenquellen.
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Meiden Sie Wälder und Parkanlagen, da durch den Sturm geschwächte oder beschädigte Bäume noch umstürzen können.
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Dokumentieren Sie Schäden an Gebäuden oder Eigentum, beispielsweise durch Fotos, um sie später melden zu können.
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Unterstützen Sie bei Bedarf Aufräumarbeiten und Hilfeleistungen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
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Informieren Sie zuständige Stellen über größere Schäden oder Gefahrenstellen.
Allgemeine Vorsorgemaßnahmen und Tipps zum Verhalten im Katastrophenfall stellt das BBK hier zusammen: BBK Rategeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituation.
Sowie es weitere Hinweise zum Verhalten bei Stürmen auf der Webseite des BBK gibt.
Notfall- Apps
- NINA – Notfall-Informations- und Nachrichten-App: NINA warnt deutschlandweit und bei Bedarf standortbezogen vor Gefahren, wie z. B. Hochwasser und anderen Großschadenslagen. Auf der Webseite Warnung.bund.de werden die Warninformationen online zusammengestellt.
- WarnWetter-App des DWD: Fasst wichtige Hinweise zur aktuellen Warn- und Wettersituation zusammen. Videos erklären die Situation. Allgemeine Warnungen zu Gewittern, Sturmböen oder Starkregen finden Sie auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
- KATWARN: Die App KATWARN wurde vom Fraunhofer-Institut FOKUS im Auftrag der öffentlichen Versicherer entwickelt und vermittelt Warnungen und Handlungsempfehlungen von autorisierten Behörden und Sicherheitsorganisationen.
- Meteoalarm – Alerting Europe for Extreme Weather: Die Webseite liefert Warnungen für Europa.
- KLiVO Portal: Der Klimavorsorgedienst unterstützt bei der notwendigen Anpassung an die Folgen des Klimawandels, z. B. Leitfäden, Werkzeuge, Webportale oder Klimadaten.
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