Der Winter 2025/2026 in Deutschland war insgesamt milder, trockener und sonniger als im langjährigen Klimamittel. Das geht aus der aktuellen Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor.
Mit einer Durchschnittstemperatur von 1,8 Grad Celsius lag der Winter deutlich über dem Referenzwert von 1961–1990. Im Norden und Nordosten hielt sich die winterliche Witterung länger. Gegen Ende Februar setzte jedoch deutschlandweit eine deutliche Milderung ein, die für ein vorfrühlingshaftes Finale mit Höchstwerten um 20 Grad sorgte.
Auch beim Niederschlag blieb der Winter unterdurchschnittlich. Bundesweit fielen rund drei Viertel der üblichen Menge, wobei der Nordosten besonders trocken war. Gleichzeitig war es in Teilen Norddeutschlands der schneereichste Winter seit über einem Jahrzehnt.
Die Sonnenscheindauer lag deutlich über dem Klimamittel. Vor allem ein sehr sonniger Dezember und Januar trugen zu der positiven Bilanz bei, während der Februar vergleichsweise trüb ausfiel.
Alle genannten Werte sind vorläufig und basieren auf ersten Auswertungen von rund 2.000 Messstationen des DWD.
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(Bildquelle: KI-generiert)

