Die Landschaftsbrände in Südeuropa breiten sich weiter aus und können bisher nicht eingedämmt werden. In den beiden am schwersten betroffenen Ländern, Frankreich und Spanien musste mittlerweile über 300.000 Menschen evakuiert werden. In Frankreich sind die Brände bis auf 15km nah an die Großstadt Bordeaux herangerückt. Der Bürgermeister der Stadt schloss eine Evakuierung der 268.000 Tausend Einwohner großen Stadt am Sonntag noch aus, jedoch brannten bereits Teile mancher Vororte von Bordeaux ab. Der Großbrand habe laut dem französischen Feuerwehrverbandssprecher mittlerweile eine sogenannte „Pyrocumulonimbus“ erzeugt, eine gigantisch Feuerwolke mit eigenen Winden und Blitzen.
In Spanien sind besonders die Regionen um die Hauptstadt Madrid, mittlerweile aber auch um die Küstenstadt Valencia betroffen. Starke Winde fachen die Feuer derzeit an. Spanien erhält derzeit Unterstützung aus Portugal und Italien, in Form von Löschflugzeugen. Auch Feuerwehrleute aus Australien sind mitterweile eingetroffen. Frankreich hatte bereits vergangene Woche den Bevölkerungsschutzmechanismus der EU aktiviert und um Hilfe gebeten.
Portugal und Italien sind allerdings ebenfalls von Landschaftsbränden betroffen.
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(Bildquelle: Unsplash)

