Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine vorläufige Wetterbilanz für den Juli 2026 veröffentlicht. Demnach war der Monat deutschlandweit deutlich wärmer, trockener und sonniger als im langjährigen Mittel. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Monate fort.

Nach Angaben des DWD lag die Monatsmitteltemperatur bei 19,5 °C und damit deutlich über der international gültigen Referenzperiode 1961–1990. Gleichzeitig fielen bundesweit nur rund 60 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, was etwa 77 % des langjährigen Mittels entspricht. Mit rund 272 Sonnenstunden war der Juli zudem der fünfte Monat in Folge mit überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer. Besonders im Südwesten Deutschlands wurden regional sogar mehr als 300 Sonnenstunden registriert.

Der Monatsbericht beschreibt zudem die ausgeprägte Hitzewelle zum Monatsende, die regional Temperaturen von nahezu 40 °C brachte und anschließend von teils kräftigen Gewittern abgelöst wurde. Die Auswertungen des DWD liefern eine wichtige Datengrundlage für die Einordnung aktueller Wetter- und Klimatrends sowie für die Bewertung möglicher Auswirkungen auf Gesellschaft, Umwelt und Infrastruktur.

Den vollständigen Monatsbericht des Deutschen Wetterdienstes finden Sie hier.

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