Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat neue ferngesteuerte Sensor- und KI-Systeme entwickelt, die Einsatzkräfte künftig bei der Erkennung von Gefahrstoffen unterstützen sollen. Die Demonstratoren können auf Drohnen oder Rovern eingesetzt werden und analysieren gefährliche Stoffe mithilfe von Laserspektroskopie, Multispektral-Kameras und künstlicher Intelligenz – ohne dass Einsatzkräfte den Gefahrenbereich betreten müssen.
Die Systeme erkennen verdächtige Objekte und Stoffe, nehmen Luftproben auch an schwer zugänglichen Orten und liefern erste Hinweise zur Art des Gefahrstoffs nahezu in Echtzeit. Die Technologie wurde gemeinsam mit Partnern aus dem Bevölkerungs- und Katastrophenschutz bereits erfolgreich in realitätsnahen Tests erprobt und könnte künftig sowohl im Katastrophenschutz als auch im Umweltmonitoring und Arbeitsschutz zum Einsatz kommen.
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