Der März 2026 zeigte sich in Deutschland außergewöhnlich sonnig, sehr mild und zugleich deutlich zu trocken. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, waren anhaltende Hochdrucklagen ausschlaggebend, die über weite Strecken für stabiles und frühlingshaftes Wetter sorgten. Mit einer Durchschnittstemperatur von 6,3 °C lag der Monat deutlich über den langjährigen Vergleichswerten; besonders in der ersten Hälfte wurden vielerorts Temperaturen wie sonst erst im April erreicht. Erst zum Monatsende brachte ein Kaltlufteinbruch nochmals spätwinterliche Bedingungen mit teils strengem Frost.
Auch beim Niederschlag zeigte sich ein klares Defizit: Mit rund 37 l/m² fiel etwa ein Drittel weniger Regen als üblich, regional – insbesondere im Osten – sogar deutlich weniger. Gleichzeitig wurde mit rund 195 Sonnenstunden ein außergewöhnlich hoher Wert erreicht, der die langjährigen Mittelwerte um mehr als die Hälfte übertraf. Die Kombination aus Trockenheit und viel Sonne ließ die Waldbrandgefahr bereits früh im Jahr ansteigen.
Mehr dazu hier.
(Bildquelle: unsplash)

