Wie können Behörden die Bevölkerung verständlich, transparent und wirksam über Risiken im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall informieren? Mit dieser Frage beschäftigen sich die „Leitlinien für die Risikokommunikation in der Zivilen Verteidigung“, die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) 2026 veröffentlicht hat.
Die Leitlinien wurden 2025 unter Leitung des BBK innerhalb einer Bund-Länder-offenen Arbeitsgruppe erarbeitet und konsensual abgestimmt. Beteiligt waren unter anderem Bundes- und Landesministerien, das Bundesamt für Strahlenschutz, das Technische Hilfswerk und das Operative Führungskommando der Bundeswehr.
Die Veröffentlichung umfasst acht Leitlinien, die eine Grundlage für die Kommunikation staatlicher Akteure mit der Bevölkerung schaffen sollen. Im Mittelpunkt stehen die Abstimmung staatlicher Botschaften, eine frühzeitige und transparente Information sowie die Stärkung der Eigenverantwortung und Selbstschutzkompetenz der Bürger.
Weitere Schwerpunkte sind eine zielgruppenorientierte und barrierefreie Kommunikation, die zentrale Bündelung von Informationen sowie die Verwendung einer allgemein verständlichen Sprache. Darüber hinaus betonen die Leitlinien die Bedeutung konkreter Handlungsempfehlungen und einer regelmäßigen Überprüfung der Wirksamkeit von Kommunikationsmaßnahmen.
Ziel ist es, die Bevölkerung frühzeitig auf mögliche Krisen vorzubereiten, Orientierung zu bieten und gesellschaftliche Resilienz zu stärken.
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Die gesamte Leitlinie finden Sie hier.
(Bildquelle: Unsplash)

