Am 10. August 2026 hat ein Erdbeben der Stärke 7,4 den Westen Kolumbiens getroffen. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar im Departamento Chocó in rund 103 Kilometern Tiefe. Besonders betroffen sind unter anderem Cali, Pereira und Manizales.
Nach aktuellen Angaben kamen mindestens 111 Menschen ums Leben. Mehr als 2.000 Menschen gelten als vermisst. Rettungskräfte suchen weiterhin in beschädigten und eingestürzten Gebäuden nach Überlebenden.
Auch die kritische Infrastruktur wurde teilweise beschädigt. Mehr als 1.500 Wohnhäuser sowie 18 Krankenhäuser und 52 Schulen sind betroffen. Zudem kam es zu Einschränkungen bei der Strom- und Kommunikationsversorgung sowie an mehreren Flughäfen. Zahlreiche Nachbeben wurden registriert.
Die kolumbianische Regierung hat angesichts des Ausmaßes den landesweiten Notstand ausgerufen und die verfügbaren Ressourcen für die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen mobilisiert.
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