Wie das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit des Landes mitteilte, seien mittlerweile über 1.000 Menschen durch die Krankheit gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg auf 2.536. Rund 740 davon befänden sich derzeit in Isolation oder stationärer Behandlung.
Die zahlen bestätigen die bisherige Einschätzung, dass es sich bei dem Ausbruch um den am schnellsten ausbreitenden Ebola-Ausbruch seit Beginn der Aufzeichnungen handelt. Grund dafür ist vor allem die sogennante Bundibugyo-Variante des Virus, gegen die es bisher keinen Impfstoff gibt. Auch anerkannte Behandlungsmethoden gegen die Variante fehlen bisher. Das schlechte Gesundheitssystem in dem zentralafrikanischen Land sowie die mangelnde Aufklärung der Bevölkerung über die Verbreitungsweise des Virus sind jedoch zwei weitere signifikante Faktoren, die Eindämmung des Virus und die Behahndlung der Betroffenen erschweren.
Das Nachbarland Uganda, aus welchem zu Beginn des Ausbruchs ebenfalls einige Infektionsfälle gemeldet wurden, gibt unterdessen an seit dem 21. Juni keine weiteren Neuinfektionen gehabt zu haben.
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