Die aktuelle Hitzewelle hat in Deutschland ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht: Mit 34 Grad wurde am Dienstag im bayerischen Regensburg die bislang höchste Temperatur gemessen. Auch in anderen Regionen lagen die Werte deutlich über der 30-Grad-Marke – unter anderem im saarländischen Neunkirchen-Wellesweiler sowie im baden-württembergischen Ohlsbach. Besonders belastend ist dabei nicht nur die Tageshitze: In vielen Ballungsräumen im Südwesten Deutschlands kühlt es selbst nachts kaum unter 20 Grad ab.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist die anhaltende Wärme Teil einer sogenannten blockierenden Wetterlage. Ein festgesetztes Hochdruckgebiet sorgt dafür, dass heiße Luftmassen über Westeuropa verbleiben und sich ein sogenannter „Hitzedom“ bildet. Während Deutschland bislang knapp unter einem neuen Mai-Hitzerekord bleibt, wurden in Frankreich und Großbritannien bereits neue Höchstwerte für den Monat gemessen. In Frankreich wurden regional Temperaturen von bis zu 36 Grad registriert, in Großbritannien stieg das Thermometer in London auf über 35 Grad.
Die aktuelle Wetterlage verdeutlicht erneut die zunehmende Relevanz von Hitzeanpassung und gesundheitlicher Vorsorge. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder sowie Personen mit Vorerkrankungen. Mit Blick auf die kommenden Tage bleibt die Lage angespannt: Während es im Norden Deutschlands etwas kühler wird, sind entlang des Oberrheins weiterhin Temperaturen bis zu 30 Grad möglich.
Mehr dazu hier.
(Bildquelle: unsplash)

