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Das Zentrum für Humanitäre Studien der Erasmus-Universität Rotterdam veranstaltet ein Webinar zum Thema „Die Nutzung von Daten in ihren vielfältigen Formen in der Katastrophen- und Humanitären Forschung“.
Genaue Daten sind von entscheidender Bedeutung für die Katastrophenforschung, die Humanitäre Forschung und humanitäre Maßnahmen, die darauf abzielen, das Katastrophenrisiko und die Anfälligkeit weltweit zu verringern.
Ein zentraler Bestandteil dieses Datenökosystems ist die EM-DAT-Datenbank, die seit über 30 Jahren zeitnahe Informationen bereitstellt und nun nach dem Zusammenbruch von USAID mit einem kritischen Finanzierungsdefizit konfrontiert ist. Neben einem offenen Brief, in dem um Unterstützung für die Datenbank gebeten wird, schließen sich eine Reihe von Wissenschaftlern und Praktikern aus den Bereichen Humanitäre Hilfe und Katastrophenforschung zusammen, um auf die Bedeutung frei zugänglicher Informationsquellen aufmerksam zu machen, unter anderem in diesem Webinar.
Wie nutzen Wissenschaftler und Praktiker Daten? Und welche Bedeutung haben gemeinsame Datensätze und ein gemeinsames Verständnis?
In diesem Webinar werden vier Referenten über ihre Nutzung von Daten, die Bedeutung von Daten in ihren verschiedenen Formen und darüber sprechen, wie diese in umsetzbare Maßnahmen umgewandelt werden, um eine bessere Katastrophenvorsorge, -bewältigung und -bewältigung zu unterstützen.
REFERENTEN:
Shiomi Yumi (Asian Disaster Reduction Centre, Japan) spricht zum Thema „Auf dem Weg zu inklusiven Katastrophendaten: aktuelle und zukünftige Herausforderungen“.
Dewald van Niekerk (North-West University, Südafrika): spricht zum Thema „Aufbau eines regionalen EM-DAT für die SADC-Region: Erkenntnisse und Datenlücken“.
Laura Southgate (Aston University, Großbritannien): Vortrag zum Thema „Nutzung von EM-DAT für die Katastrophenbewältigung: Erkenntnisse aus dem DG-Hub-Projekt“.
Thea Hilhorst (The Hague Humanitarian Studies Centre, Niederlande): Vortrag zum Thema „Der Verlust von Katastrophendaten verhindert nicht, dass Katastrophen geschehen“.
Weitere Informationen finden Sie auf der unten angegebenen Website.
The Humanitarian Studies Centre of the Erasmus University Rotterdam is organising a Webinar on „The Use of Data in its many Forms in Humanitarian and Disaster Studies“.
Accurate data is of paramount importance to disaster studies, humanitarian studies and humanitarian interventions that aim to reduce disaster risk and vulnerability across the world.
A key part of this data ecosystem is the EM-DAT database, which has provided timely information for over 30 years, and now faces a critical shortfall in funding following the collapse of USAID. Aside from an open letterOpens external calling for support for the database, a number of humanitarian and disaster scholars and practitioners are coming together to bring attention to the importance of having open-access information sources, including in this webinar.
How do scholars and practitioners use data? And what is the importance of a shared dataset and understanding?
During this webinar, four speakers will discuss their use of data, the importance of data in its various forms and how it is transformed into actionable interventions to support better disaster preparedness, response and recovery.
SPEAKERS:
Shiomi Yumi (Asian Disaster Reduction Centre, Japan) speaking on ‚Towards inclusive disaster data: present and future issues‘.
Dewald van Niekerk (North-West University, South Africa): speaking on ‚Setting up a Regional EM-DAT for the SADC region: lessons and data gaps‘.
Laura Southgate (Aston University, UK): speaking on ‚Leveraging EM-DAT for Disaster Governance: Insights from the DG-Hub Project‘.
Thea Hilhorst (The Hague Humanitarian Studies Centre, Netherlands): speaking on ‚Losing disaster data does not stop disasters from happening‘.
For further information visit the website below.

