Der aktuelle Bericht der EM-DAT-Datenbank zu globalen Katastrophen zeigt auch für 2025 ein weiterhin hohes Schadensausmaß durch Naturgefahren. Insgesamt wurden 358 Katastrophenereignisse registriert, bei denen 16.607 Menschen ums Leben kamen, rund 110 Millionen Menschen betroffen waren und wirtschaftliche Schäden in Höhe von etwa 169,7 Milliarden US-Dollar entstanden.

Besonders stark betroffen war Asien, wo ein Großteil der Todesfälle verzeichnet wurde, unter anderem durch schwere Erdbeben in Myanmar und Afghanistan. Gleichzeitig prägten extreme Wetterereignisse wie Stürme und Überschwemmungen sowie langanhaltende Dürren das globale Katastrophengeschehen. Auffällig ist, dass sich die Auswirkungen nicht auf einzelne Großereignisse beschränken, sondern durch die kumulative Wirkung mehrerer gleichzeitig auftretender Ereignisse entstehen.

Der Bericht unterstreicht damit erneut die anhaltende Relevanz von Katastrophenvorsorge und Risikomanagement. Trotz eines im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt teils geringeren Schadensausmaßes bleibt die globale Belastung durch Naturgefahren hoch und verdeutlicht die Notwendigkeit langfristiger Strategien zur Stärkung von Resilienz und Anpassungsfähigkeit.

Den Bericht können Sie hier finden.

(Bildquelle: unsplash)